DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

"Korrektur? Wahrscheinlich ja …"

Marc Faber tut es, Jim Rogers ebenfalls und noch auch die französische Finanzaufsicht: Alle warnen vor dem Crash. Top-Fondsmanager Hendrik Leber sieht mehrere Krisenherde.

„Eine Korrektur im Sommer ist wahrscheinlich“, sagt Leber im Interview mit dem AKTIONÄR. „Wir haben einige Krisenherde: Katar, Türkei, Nordkorea. Das wird spannend. Außerdem gibt es immer eine Korrektur, wenn ich im Urlaub bin. Gott sei Dank fahre ich dieses Mal nur kurz fort.“

Die Gefahr einer Tech-Blase sieht Leber nicht. „Eine Amazon ist zwar teuer, genau wie eine Facebook. Trotzdem sind die Geschäftsmodelle wirklich gut. Amazon macht ein neues Geschäftsfeld nach dem anderen auf, Facebook hat über zwei Milliarden Kunden – da ist noch sehr viel Wachstum möglich. Auch Apple gefällt mir gut. Nein, eine Tech-Bubble sehe ich eigentlich nicht.“

Leber macht derzeit Furore mit einem neuen Fonds: dem Acatis AI Global Equities. Der Fonds funktioniert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Sein Ziel: drei Prozent Outperformance im Jahr.

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  • Dennis Pagel -
    ETFs sind die logische Konsequenz entfesselter Finanzmärkte, die in jeder Marktsituation maximale Rendite erbringen müssen. Das zugrunde liegende Problem ist ein Anderes...
  • Raphael Rottgen -
    Das grössere Problem sind Veränderungen in der Marktstruktur, wie z.B. durch ETFs...

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| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

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