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01.04.2020 Michel Doepke

Drägerwerk: Neue Einschätzung – Aktie zeigt Stärke

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Drägerwerk

Die Drägerwerk-Vorzüge kennen seit Wochen kein Halten mehr, die Aktie hat sich inzwischen verdoppelt. Auslöser für den massiven Kursanstieg war ein Großauftrag der Bundesregierung inmitten der Corona-Krise. Gestern legten die Lübecker mit einem weiteren Großauftrag nach. Ein Anlass für die DZ Bank, das Coverage wieder aufzunehmen.

Die DZ Bank hat Drägerwerk mit "Halten" und einem fairen Wert von 91,40 Euro je Aktie wieder in die Bewertung aufgenommen. Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieter profitiere bei zwei Produktgruppen stark von Covid-19 Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte, schrieb Analyst Sven Kürten in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Andererseits dürfte die Rohstoff- und Chemieindustrie im Segment Sicherheitstechnik durch den Virusausbruch belastet werden. Kürten sieht derzeit bei Drägerwerk ein ausgewogenes Chance-Risiko-Profil.

Drägerwerk fertigt unter anderem wichtige Beatmungsgeräte im Kampf gegen die durch das Virus ausgelöste Lungenerkrankung COVID-19. Die Bundesregierung hat 10.000 Gerät bei den Lübeckern bestellt.

Doch damit nicht genug: Drägerwerk hat auch einen Großauftrag für sogenannte FFP2-Masken vom US-Gesundheitsministerium erhalten. Die Anzahl bewegt sich im höheren zweistelligen Millionenbereich, die Masken werden in den kommenden 18 Monaten ausgeliefert. Drägerwerk plant die Produktion in einer eigenen Fabrik an der Ostküste der Vereinigten Staaten ab September. 

Die Produkte der Lübecker sind in der Corona-Krise gefragter denn je. Kein Wunder, dass die Aktie förmlich durch die Decke geht.

Drägerwerk Vz. (WKN: 555063)

Im schwachen Gesamtmarkt glänzt die Aktie mit Relativer Stärke trotz der Kursverdopplung binnen weniger Wochen. Allerdings ist im Kurs nun einiges eingepreist, Anleger sollten über Gewinnmitnahmen nachdenken. ​ 

(Mit Material von dpa-AFX)