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04.09.2020 Nikolas Kessler

Bitcoin & Co tiefrot – das sind mögliche Gründe

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Bitcoin

Am Kryptomarkt geht es am Freitag zunächst weiter spürbar bergab. Der Bitcoin verliert auf 24-Stunden-Sicht fast zehn Prozent, einige große Altcoins trifft es sogar noch härter. Die Digitalwährungen folgen damit den Verlusten am US-Aktienmarkt, wo die Anleger nach der jüngsten Rekordfahrt am Donnerstag erste Gewinne mitgenommen haben.

Als weitere Faktoren, die Digitalwährungen im Allgemeinen und den Bitcoin im Speziellen belasten könnten, wurden zuletzt auch die überraschende Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro und anderen wichtigen Währungen sowie Meldungen über eine Razzia bei der südkoreanischen Kryptobörse Bithumb genannt.

Quelle: Coin360

Gap-Close bei 9.700 Dollar möglich

Branchenbeobachter verweisen zudem auf ein Gap im Kurs der Bitcoin-Futures an der CME. Diese entstehen, wenn der Bitcoin außerhalb der Handelszeiten der Terminbörse größere Kursbewegungen vollzieht – und werden in der Regel früher oder später geschlossen.

Das aktuelle Gap wurde durch den Kurssprung Mitte August aufgerissen, als der Bitcoin kurzzeitig bis in den Bereich von 12.360 Dollar sprang. Sollte die Kurslücke tatsächlich geschlossen werden, könnte der Kurs noch einmal den Bereich von etwa 9.700 Dollar testen.

Nach einer relativ stabilen Seitwärtsphase – der Bitcoin schwankte im April auf Monatssicht lediglich um gute drei Prozent – kommt die plötzliche Rückkehr der Volatilität für einige überraschend. Der Bitcoin ist jedoch für seine kurzfristigen Sprünge in beide Richtungen berüchtigt und daher nichts für schwache Nerven.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Mittel- und langfristig bleibt DER AKTIONÄR trotz des aktuellen Rücksetzers aber bullish für die weitere Entwicklung der digitalen Leitwährung. Solange sich der Bitcoin oberhalb der psychologisch und charttechnisch wichtigen 10.000-Dollar-Marke halten kann, sind die übergeordneten Trends intakt – und kurzfristige Korrekturen als (Nach-) Kaufchance für Mutige zu werten.

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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