06.04.2020 Pierre Kiren

Wirecard: Nächste große Partnerschaft – jetzt kaufen?

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Wirecard

Wirecard expandiert weiter. In einer neuen strategischen Kooperation mit UNAS, einem E-Commerce-Betreiber aus Ungarn, erhält Wirecard Zugang zu einem neuen Kundenstamm. Unas wird von rund 5.000 Online-Händlern genutzt, die nun die Dienste Wirecards in Anspruch nehmen. Wirecard wickelt die Zahlungsabwicklung der Händler im Online-Shop ab.

Hierfür will Wirecard alle gängigen Zahlungsmethoden zur Verfügung stellen. Die Ausweitung der Zahlungsmöglichkeit ist für den langfristigen Erfolg der E-Commerce Plattform essentiell. Ziel ist es, dem Kunden die Wahl seines bevorzugten Zahlungsmittels zu ermöglichen, damit der Einkaufsprozess reibungslos abgewickelt werden kann und möglichst wenige Kunden abspringen.

„Wir eröffnen Unternehmen, die bisher nur auf dem traditionellen stationären Einzelhandel gesetzt haben und deswegen um ihr Überleben kämpfen, eine ganz neue Welt. Mit unseren Lösungen können Händler jeder Größe und Branche ihren Online-Shop in wenigen Minuten starten und in Betrieb nehmen", erklärt Gáll T. Barna, Business Development Manager bei UNAS. „Um auf globaler Ebene wettbewerbsfähig zu sein, ist eine reibungslose Zahlungsabwicklung für alle Kunden unabdingbar. Wirecard bietet die umfassendste Zahlungstechnologie auf dem Markt und war daher eine naheliegende Wahl als Zahlungsdienstleister".

Unas gilt als Pionier im ungarischen E-Commerce. Seit der Gründung registrierte der Betreiber rund 27 Millionen Kunden. Jeder fünfte ungarische Online-Händler bietet seine Produkte über die Unas-Plattform an.

Wirecard (WKN: 747206)

Die Aktie notiert heute über vier Prozent im Plus. Trotz des konjunkturell eingetrübten Gesamtmarktes beweist Wirecard einmal mehr relative Stärke. Das operative Geschäft scheint keinen Schaden zu erleiden an der aktuellen Corona-Krise. Langfristig ein solides Unternehmen, mit weiterhin viel Wachstumsdynamik. Die Aktie ist ein Kauf. 

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6