Neue Ausgabe: 12 Top-Aktien für Post-Corona-Ära
18.02.2020 Pierre Kiren

Waste Management: Alles andere als langweilig

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Waste Management
Trendthema

Nichts scheint den Trend der Waste-Management-Aktie unterbrechen zu können – dabei ist das konjunkturunabhängige Geschäftsmodell einfach erklärt: Abfallentsorgung und Recycling. Auch in Krisenzeiten entsteht Müll und Abfall. Anleger haben die Möglichkeit, an der Entwicklung des Trendthemas zu partizipieren.

Waste Management hat vergangene Woche frische Quartalszahlen geliefert. Überraschungen sind dabei weitestgehend ausgeblieben. Die Umsätze lagen bei 3,84 Milliarden Dollar und damit auf ähnlichem Niveau zum Vorjahresquartal. Der Gewinn pro Aktie konnte auf 1,19 Dollar um fünf Prozent gesteigert werden. Dabei wurden die Analysteneinschätzungen leicht übertroffen. Der Aktienkurs gab in einer ersten Reaktion nach, konnte im weiteren Handelsverlauf jedoch die Verluste vollständig aufholen.

HIer gehts zum Geschäftsbericht

Trotz des scheinbar "langweiligen" Geschäftsmodells ist der Aktienkurs nicht zu bremsen: Satte 145 Prozent Kursgewinn stehen in den vergangenen fünf Jahren zu Buche, inklusive Dividenden sind es sogar 175 Prozent. Das erfreute zuletzt nicht nur Bill Gates, der mit seiner Investmentgesellschaft 3,4 Prozent der Anteile am Unternehmen besitzt. DER AKTIONÄR hat die Aktie erstmals in der Ausgabe 50/2018 bei einem Kurs von 81,97 Euro empfohlen, das entspricht einem Kursplus von 41 Prozent.

Waste Management (WKN: 893579)

Das krisensichere Geschäftsmodell mit Abfallentsorgung und Recyling beschert Anlegern nachhaltig hohe Renditen. Zudem winkt eine Dividendenrendite von 1,7 Prozent. Mit einem KGV von 28 ist die Aktie im Peergroup-Vergleich attraktiv bewertet. Casella und Waste Connections sind mit einem KGV von 86 beziehungsweise 44 deutlich teurer. Die Waste-Management-Aktie bleibt bei Schwäche kaufenswert. DER AKTIONÄR setzt im Hebel-Depot auf steigende Kurse.