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23.10.2020 Carsten Kaletta

Wall-Street-Vorbericht: Freundlich erwartet – Gilead und Mattel gefragt, American Express und Intel unter Druck

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Nasdaq 100

Zum Ende der Handelswoche deutet sich an der Wall Street ein Auftakt mit grünen Vorzeichen an: Sowohl Dow Jones und S&P 500 als auch der Nasdaq Composite notieren vor der Eröffnungsglocke moderat im Plus. So sehen die Börsianer weiterhin eine reelle Chance, dass ein Corona-Konjunkturpaket zustande kommt. Auch der im zweiten TV-Duell zwischen Trump und Biden deutlich zivilisiertere Gesprächsablauf sorgte für eine gewisse Erleichterung. Und es gibt von der Corona-Impfstoff-Front positive News.

So hat die Food and Drug Administration (FDA) das antivirale Medikament Remedesivir von Gilead zur Behandlung des Coronavirus zugelassen. Das Medikament war zuvor nur im Rahmen von Notfalleinsätzen erlaubt gewesen. Die Gilead-Aktien steigen vorbörslich um über vier Prozent.

Auch bei Mattel läuft es gut: Der Spielzeughersteller übertrifft im dritten Quartal die Erwartungen sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. Mattel meldete einen Gewinn von 95 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 1,63 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Die Aktien steigen vor Handelsbeginn bereits um satte sieben Prozent.

Nasdaq 100 (ISIN: DE000DB2KFB5)

Weniger satte Gewinne verbucht hingegen American Express im dritten Quartal: Das Finanzunternehmen meldet trotz übertroffener Einnahmenprognosen geringere Erträge als erwartet. Die Aktien verlieren im vorbörslichen Handel mehr als drei Prozent.

Bereits gestern Abend hat Intel die Anlegergemeinde enttäuscht: Der Chiphersteller meldete für das dritte Quartal einen Gewinn von 1,11 Dollar pro Aktie, was den Schätzungen entspricht. Der Umsatz fiel mit 18,3 Milliarden Dollar sogar höher als erwartet aus.

Das große Problem: Die wichtige Data Center Group (Rechenzentrums-Sparte) des Unternehmens verzeichnete jedoch einen Umsatzrückgang von sieben Prozent und verfehlte damit die Erwartungen. Die Intel-Aktien fallen vor dem Läuten der berühmten Wall-Street-Glocke um mehr als neun Prozent.