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25.11.2020 Florian Söllner

Xiaomi-Überraschung: Das ist schlecht und das richtig, richtig stark. E-Scooter, Roboter und Gaming

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XIAOMI CL.B

Die Optimisten hatten recht: Bloomberg Intelligence hatte schon im Vorfeld der Zahlenbekanntgabe von Xiaomi mit einem überraschend hohen Gewinn gerechnet. Tatsächlich hat der chinesische Smartphone-Überflieger im dritten Quartal seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr überraschend verdoppelt. Das Umsatzwachstum lag bei 35 Prozent. Hauptgrund ist die Offensice neuer Smartphones: Es wurden mit 47 Millionen Einheiten satte 45 Prozent mehr verkauft als im Q3 des Vorjahres.

Besonders beeindruckend: In Indien ist Xiaomi mittlerweile der größte Smartphoneanbieter mit einem Marktanteil von 26 Prozent und alleine in Westeuropa haben die Verkäufe um über 100 Prozent zugelegt. Mittlerweile werden mehr als die Hälfte der Produkte in Auslandsmärkten verkauft. „Enormes Potential“ sieht man in Überseemärkten besonders für die stark nachgefragten E-Scooter, Staubsauberroboter und Fitnessuhren.

Gaming: Zurück zur Normalität

Aber auch der Heimatmarkt bleibt relevant. Da in China die Menschen wieder ihre Freiheit genießen und der Lockdown Vergangenheit ist, haben die zuvor stark gestiegenen Gaming-Umsätze stagniert.

Unterm Strich ist Xiaomi gerade bei vernetzten Produkten jedoch weiterhin stark positioniert. Ende September zählten die Chinesen 290 Millionen aktive User (+36 Prozent), die sich in ihren digitalen Diensten – etwa zur Freischaltung eines Mi-Fitnessbandes – registriert haben.

Unser neues Fazit und einen Chart-Check sehen Sie im neuen AKTIONÄR TV vom Mittwoch:

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