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02.01.2020 Andreas Deutsch

Super-Aktie Nemetschek: Rekorde über Rekorde

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Nemetschek

Wie der altbekannte Phönix aus der Asche ist die Nemetschek-Aktie in nur wenigen Wochen an der Börse nach oben geschossen. Im neuen Jahr setzt Nemetschek die Rekordfahrt fort – die Aktie erklimmt am Donnerstag ein neues Allzeithoch. Ausgereizt ist die Story des Spezialisten für Bausoftware noch immer nicht.

Der Grund für den Optimismus hat drei Buchstaben: BIM. Das ist die Abkürzung für Building Information Modeling (Bauwerksdatenmodellierung). Die Regularien nach BIM besagen, dass alle staatlich finanzierten Bauprojekte mit bestimmten Software-Tools umzusetzen sind.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Projekte zeitlich und finanziell aus dem Ruder laufen – wie zum Beispiel der Berliner Flughafen BER. Wer also einen Teil des Kuchens abhaben möchte, muss umrüsten.

„Ab 2020 müssen die Regularien in Europa erfüllt sein“, so Patrik Heider, bis vor Kurzem noch Nemetschek-Vorstandssprecher, zum AKTIONÄR. „In den USA oder Großbritannien ist BIM bereits vorgeschrieben. In all diesen Ländern sehen wir eine verstärkte Nachfrage nach unseren Lösungen.“

Investiert werden muss in vielen Ländern, auch in Deutschland. „Hier arbeiten 60 Prozent der Architekten mit 2D- statt der modernen 3D-Applikationen oder sogar noch am Zeichenbrett“, so Heider. „Das Potenzial ist enorm. Wir bieten etwa professionelle Zeit- und Kostenplanungsmodelle sowie Bausimulationen an. Damit kann man Bauprojekte simulieren, bevor der erste Spatenstich gemacht ist.“

Nemetschek (WKN: 645290)

Die Nemetschek-Aktie hat in den vergangenen zehn Jahren 4.400 Prozent zugelegt – in Europa kommen nur wenige Titel an diese Performance heran. DER AKTIONÄR ist überzeugt davon, dass Nemetschek trotz eines 2020er-KGV von 57 noch weiter steigen wird.