14.11.2019 Michael Schröder

Sixt: Die Zeit der Ernte wird kommen

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Sixt
Trendthema

Sixt stellt derzeit die Weichen, um künftig vom gewaltigen Megatrend der Mobilität profitieren zu können. Doch bevor der Pullacher Autovermieter die Früchte seiner Arbeit ernten kann, müssen die Investitionen hochgefahren werden. Dies bremst kurzfristig die Ergebnisse aus. Doch an der Börse wird nun einmal die Zukunft gehandelt.

Sixt bleibt auf der Überholspur. Der Konzern hat mittlerweile eine marktführende Stellung als europäischer Autovermieter erreicht. Die Expansion in den USA wird erfolgreich vorangetrieben. Im Februar 2019 wurde zudem die weltweit erste integrierte Mobilitätsplattform Sixt ONE samt neuer App gelauncht. Mehr als eine Million Mal wurde die App seit ihrem Relaunch heruntergeladen. Der Wandel hin zu einem digitalen Mobilitätsdienstleister ist in vollem Gange.

Bleibt weiter zuversichtlich: Konzernchef Erich Sixt

„Wir wachsen um ein Vielfaches stärker als unsere Wettbewerber“, so Vorstand Ericht Sixt. „Das bestärkt uns, in unserem Kurs, im Markt als Innovationstreiber zu agieren und unsere Vision einer grenzenlosen Mobilität für unsere Kunden konsequent umzusetzen.“

Strategisch will der Konzern dazu in den USA und in den europäischen Auslandsmärkten weiter expandieren. Zudem treibt Sixt die Vernetzung seiner Flotte und die damit einhergehende Digitalisierung seines Geschäftsmodells konsequent weiter voran.

Mit den notwendigen Investitionen baut Sixt eigenen Angaben zufolge „jetzt ein belastbares Fundament für die erfolgreiche Zukunft“.

Den Investoren haben diese gewohnt vollmundigen Aussagen nicht gereicht. Der Ausblick auf das laufende Jahr war mit „ein deutlich steigenden operativen Umsatz sowie ein stabiles EBT“ zu vage. Die Aktie ist nach den Quartalszahlen zurückgefallen.

Sixt (WKN: 723132)

Doch wer Sixt kennt, weiß, dass der Konzernchef den Worten auch stets Taten folgen lässt. DER AKTIONÄR bleibt daher überzeugt: Mit der Zusammenführung der klassischen Autovermietung sowie dem modernen Carsharing- und dem Fahrdienst-Geschäft fährt Sixt einmal mehr als Innovationsführer vorne weg. Die voranschreitende Digitalisierung und die laufende Internationalisierung werden zwar weitere Investitionen erfordern, auf Sicht allerdings auch für kräftige Wachstumsimpulse sorgen – und die Aktie nachhaltig in dreistellige Kursregionen führen.

DER AKTIONÄR spekuliert dahaer in seinem AKTIEN-Musterdepot und im Real-Depot weiter auf steigende Kurse.

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