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19.10.2021 Maximilian Völkl

Siemens Gamesa: Droht der nächste Dämpfer?

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Siemens Gamesa

Während viele Green-Tech-Aktien seit einigen Tagen wieder Fahrt aufgenommen haben, sieht es bei Siemens Gamesa noch immer düster aus. Der Turbinenbauer hat auch drei Monate nach der herben Gewinnwarnung noch mit deren Folgen zu kämpfen. Geht es nach JPMorgan, droht mit den anstehenden Zahlen ein weiterer Dämpfer.

Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien dürften sich im abgelaufenen Quartal recht unterschiedlich geschlagen haben, so Analyst Akash Gupta. Bei Siemens Gamesa drohten die Markterwartungen allerdings weiter zu sinken. Gupta hat die Einstufung deshalb auf „Neutral“ belassen, rät aber auch dazu, Kursgewinne mitzunehmen.

Skepsis nimmt zu

Die hohen Rohstoffpreise und angespannte Lieferketten haben im Juli bereits dafür gesorgt, dass Siemens Gamesa die Prognosen kappen musste. Gebessert hat sich die Lage seither nicht. Entsprechend hat sich die Einschätzung der Analysten deshalb auf breiter Front eingetrübt.

26 Experten covern die Aktie laut Bloomberg derzeit regelmäßig. Lediglich vier raten zum Kauf, acht empfehlen den Verkauf. 14 Mal lautet das Votum „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 24,74 Euro zwar noch immer satte 20 Prozent über dem aktuellen Niveau. Doch zum Vergleich: Noch im Juni lagen die Ziele im Schnitt über 30 Euro.

Siemens Gamesa (WKN: A0B5Z8)

Siemens Gamesa hat mit vielen Problemen zu kämpfen. In den Zahlen dürfte sich das noch einmal widerspiegeln. Auch wenn die langfristigen Aussichten gerade im Offshore-Bereich stark sind, sollten Neueinsteiger deshalb vorerst abwarten – zumal auch das Chartbild bislang keine Besserung suggeriert.

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