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01.07.2022 Thorsten Küfner

Shell: Opec sorgt für Gegenwind

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Shell

Allmählich wird das Umfeld auch für die aktuell prächtig verdienenden Energieriesen wie Shell etwas rauer. So sind die Ölpreise am Donnerstag angesichts wachsender Konjunktursorgen merklich unter Druck geraten. Zuletzt kostete Brent 115,14 US-Dollar. Das waren 1,22 Dollar weniger als am Vortag. WTI fiel um 2,70 Dollar auf 107,09 Dollar. 

Die insgesamt trübe Stimmung an den Finanzmärkten belastete auch die Ölpreise. Die Sorge vor einer wirtschaftlichen Rezession in wichtigen Ölverbrauchsländern dominiert. Steigende Leitzinsen, die hohe Inflation und Lieferkettenprobleme drücken auf die Konjunktur und könnten so auch die Nachfrage nach Rohöl verringern.

Die Öl-Allianz Opec+ bleibt ihrer Linie einer nur moderaten Öffnung des Ölhahns treu. Das Kartell aus mehr als 20 Staaten werde im August die Förderung um 648 000 Barrel (je 159 Liter) am Tag erhöhen, teilte die Opec+ nach ihrem monatlichen Online-Treffen mit. Immer wieder waren zuletzt Rufe laut geworden, dass die Opec+ mit einem höheren Angebot eine dämpfende Wirkung auf die stark gestiegenen Benzinpreise ausüben soll.

Shell (WKN: A3C99G)

Durch die ausgeweitete Förderung und die Sorgen über die weitere Entwicklung der Ölnachfrage wird das Marktumfeld auch für Energieriesen wie Shell allmählich rauer. Dennoch besteht keinerlei Grund zur Besorgnis, die Briten dürften auch auf dem aktuellen Ölpreisniveau prächtig verdienen. Die sehr günstig bewertete Dividendenperle bleibt attraktiv (Stopp: 19,70 Euro). 

Mit Material von dpa-AFX

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