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21.07.2021 Marion Schlegel

Sartorius: Gewinn verdoppelt – Turbo-Long 63 Prozent im Plus

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Sartorius

Der Labordienstleister und Pharmazulieferer Sartorius hat im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient als im Vorjahr. So verdoppelte sich der Nettogewinn auf 259,4 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Göttingen mitteilte. Der Umsatz stieg von gut einer Milliarde Euro auf rund 1,6 Milliarden Euro. Dies entspricht wie bereits bekannt einem währungsbereinigten Wachstum von gut 60 Prozent.

Sartorius (WKN: 716560)

Sartorius hatte bereits Anfang Juli vorläufige Daten für das erste Halbjahr vorgelegt und den Ausblick dank einer regen Nachfrage von Corona-Testherstellern und Impfstoffforschern erhöht. Für 2021 peilt das Unternehmen währungsbereinigt weiterhin ein Umsatzplus von rund 45 Prozent an, 34 Prozent des Umsatzes sollen als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (operatives Ebitda) hängen bleiben. Für das erste Halbjahr standen hier 34,1 Prozent zu Buche, wie Sartorius bestätigte.

„Wir haben in den ersten sechs Monaten des Jahres eine ungebrochen hohe Nachfrage nach innovativen Technologien für die Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika gesehen. Der Bedarf aus den Bereichen Coronavirus-Impfstoffe und Coronatests hat eine wichtige zusätzliche, aber keine dominante Rolle gespielt. Auch die 2020 abgeschlossenen Akquisitionen entwickeln sich gut und haben zusätzliche positive Impulse beigetragen. Durch die jüngst erfolgte Mehrheitsübernahme von CellGenix, einem führenden Anbieter von Zellkulturkomponenten in GMP-Qualität, können wir unsere Kunden noch umfassender dabei unterstützen, dass ihre Wirkstoffkandidaten zügig und effizient die verschiedenen Schritte der Medikamentenentwicklung durchlaufen und so innovative Therapien die Patienten schneller erreichen“, sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg.

DER AKTIONÄR hat mit seinem Trading-Tipp vom 24. Juni voll ins Schwarze getroffen. „Mit dem nachhaltigen Anstieg über den horizontalen Widerstand bei 420 Euro würde ein charttechnisches Kaufsignal generiert. Das nächste Ziel wartet im Bereich um 460 Euro. Risikobewusste Anleger können mit dem Sartorius Turbo-Long (WKN TT23WG / Akt. Kurs: 1,05 Euro) von HSBC mit Hebel 4 auf dieses Szenario spekulieren und sich so die Chance auf rund 40 Prozent sichern“, lautete damals das Fazit. Der Turbo-Long notiert heute bereits bei 1,71 Euro. DER AKTIONÄR hatte zwischenzeitlich dazu geraten, einen Teil der Gewinne mitzunehmen. Die Restposition sollte aber weiter gehalten werden. Das nächste Kursziel ist das Allzeithoch, das im Februar dieses Jahres markiert wurde.

(Mit Material von dpa-AFX)