18.02.2020 Michel Doepke

PowerCell, Garo, Arise und Invisio: Schwedische AKTIONÄR-Tipps im Check – das müssen Sie jetzt wissen!

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PowerCell

Neben dem schwedischen Brennstoffzellen-Überflieger PowerCell hat DER AKTIONÄR weitere spannende Werte aus dem skandinavischen Land identifiziert. Mit dem Schweden-Trio Invisio Communications, Arise und dem Elektronik-Spezialisten Garo haben drei laufende Empfehlungen zuletzt Zahlen vorgelegt. DER AKTIONÄR gibt eine aktuelle Einschätzung ab.

Invisio Communications

Invisio: Was für ein Zahlenwerk

Dass das Geschäft bei Invisio Communications zum Ende des Geschäftsjahres 2019 so richtig Fahrt aufgenommen hat, ist spätestens seit der Prognoseerhöhung Anfang Januar 2020 klar. Doch selbst diese hohen Erwartungen konnten die Schweden mit den finalen Eckdaten noch einmal toppen. Der Umsatz konnte im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 200,5 Millionen Schwedische Kronen mehr als verdoppelt werden. Dank der Ausweitung der Bruttomarge von 49,5 auf 61,4 Prozent gelang Invisio eine regelrechte Ergebnisexplosion. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 1,26 Kronen je Aktie im vierten Quartal 2019 in den Büchern. Im Vorjahr betrug das Ergebnis pro Papier noch 0,36 Kronen.

INVISIO COMMUNIC.... (WKN: A0B7BR)

Der Sicherheitsspezialist dürfte auch in den kommenden Quartalen operativ überzeugen. Doch in der aktuellen Bewertung ist schon viel Zukunftsmusik eingepreist. AKTIONÄR-Leser liegen ohnehin bereits rund 65 Prozent im Plus. Halten!

Arise dreht mächtig auf

Während Sturmtief „Sabine“ Europa in Atem hielt, lief die Aktie des schwedischen Windparkprojektierers Arise weiter wie an der Schnur gezogen nach oben. Bereits im Januar hat die Gesellschaft von stärkeren Winden als normal profitiert und eine Stromproduktion von 45,4 Gigawattstunden erzielt. Im Februar dürfte es bisher ähnlich gut laufen.

ARISE (WKN: A1CVKF)

Und auch die Zahlen zum vierten Quartal 2019 kamen gut an der Börse an: Der Nettoumsatz stieg von 90 auf 247 Millionen Schwedische Kronen. Daraus resultiert ein EBIT von 128 Millionen Kronen nach 28 Millionen Kronen im Vorjahreszeitraum. Die Neubewertung ist in vollem Gange, AKTIONÄR-Leser fahren seit Ende Oktober 2019 mit. Kursplus seitdem: 100 Prozent! Gewinne laufen lassen.

Garo: Wachstumsfantasie dank Elektromobilität

Auch der Elektronik-Spezialist Garo hat die Zahlen zum vierten Quartal 2019 vorgelegt. Der Umsatz legte moderat um vier Prozent zu, beim EBIT musste das Unternehmen einen Rückgang von 37,5 Millionen Kronen auf 35,9 Millionen Kronen verkraften. Im Gesamtjahr hingegen schraubte Garo die Erlöse um zwölf Prozent nach oben.

Garo

Angesichts der hohen Bewertung (Kurs-Gewinn-Verhältnis von 35 für 2020) ist das etwas dünn. Nach anfänglichen Kursverlusten ist die Garo-Aktie (in AKTIONÄR-Ausgabe 45/2019 vorgestellt) kräftig ins Plus gedreht. Für Fantasie sorgt eine neue Eigenentwicklung: Ein Schnelllader für den europäischen Markt.

GARO AB (WKN: A2AFZQ)

Garo bietet eine hochinteressante Wachstumsstory im Bereich E-Mobility. Spekulativ ausgerichtete Anleger sollten zugreifen. Bei Arise und Invisio Communications hingegen rät DER AKTIONÄR vorerst von Zukäufen ab. Haltepositionen! Eine aktuelle Einschätzung zu PowerCell lesen Sie hier.