15.01.2020 Norbert Sesselmann

Optionsscheinserie Teil 2: In 10 Minuten zum perfekten Optionsschein

Trendthema

Optionsscheine auf Apple, Visa und Amazon bergen hohe Gewinnchancen. Doch aufgepasst: Beim Kauf müssen Laufzeit und Basispreis stimmen! Nutzen Sie hierfür das Kochrezept des AKTIONÄR: So finden Sie ohne fremde Hilfe zu jeder Aktie den „richtigen“ Optionsschein.

Fahrplan Optionsschein - Serie

1. Optionsschein und Vermögensaufbau – passt das?

2. KOCHREZEPT: So finden Sie selbst den „richtigen“  Optionsschein

3. PRAXIS: 10 Trendfolge-Aktien + Optionsscheine = Maximalgewinn! 

Verflixt und zugenäht, immer wieder die gleichen Fragen: „Kann ich Apple, Visa und Amazon jetzt kaufen oder geht es bald bergab? Und wenn ich jetzt kaufe, welchen Optionsschein soll ich nehmen?“ Zum Glück weiß Hobbybörsianer Herrmann Ziegler inzwischen, was zu tun ist!

Lieblingsaktien kaufen

„Die drei Aktien würde ich in fünf Jahren noch blind kaufen und hergeben sowieso nie wieder“, schwärmt Ziegler. Was für Aktien gilt, gilt aber nicht automatisch auch für Optionsscheine. Denn sobald ein Call im Depot ist, geht der Wettlauf gegen die Zeit los: Die Aktie muss steigen, da der Zeitwertverlust unerbittlich gegen den Anleger arbeitet. Daher gilt: Je früher die Aktie steigt, desto besser!

Wer sich für Optionsscheine interessiert, hat die Qual der Wahl: Allein auf Amazon gibt es 6.500 Call-Optionsscheine. Welchen soll man nehmen? Und vor allem, welchen sollte man auf keinen Fall wählen? Einmal bei Strike und Laufzeit danebengegriffen, kann auch Folgendes passieren: Die Aktie steigt, der Call fällt! Deshalb: Nutzen Sie das Kochrezept, damit finden Sie den „richtigen“ Call.
Der „richtige“ Optionsschein

Verschnaufen ist gesund

„Korrekturen als Chancen begreifen!“ Mit dieser Denkweise hat Ziegler in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Oft zeigt sich immer wieder dasselbe Muster: Fallen prominente Aktien wie Apple, Amazon und Visa einmal um 15 oder 20 Prozent, werden viele der bekannten Untergangspropheten den nächsten Crash ausrufen. Aber auch daran hat sich Hobbybörsianer Ziegler längst gewöhnt: Er nutzt solche Korrekturmomente nicht nur einmalig, sondern geht sehr geordnet und strategisch vor. Aus einem kleinen Hobby und etwas Spielgeld ist mittlerweile ein Vermögen geworden.

Die Amazon-Aktie steht aktuell bei 1.900 US-Dollar. Der „richtige“ Optionsschein CP5A0V hat eine Basis (Strike) von 2.100 US-Dollar. In der Grafik zu sehen: Der Schein besitzt jetzt beim Einstieg nur einen Zeitwert. Erst ab 2.100 US-Dollar baut sich der innere Wert auf. Je weiter die Aktie steigt, desto massiver steigt der innere Wert und somit auch der Wert des Optionsscheins insgesamt. Auffällig ist auch, dass auf dem Weg zum Strike der Zeitwert und damit der Preis des Calls zulegt. Bei 2.100 Dollar und darüber hinaus geht der Spaß erst so richtig los, wenn sich immer mehr innerer Wert aufbaut.
Wenn die Amazon-Aktie steigt, passiert Folgendes …

Amazon: Zuschnappen, wenn andere jammern

Amazon ist für Ziegler ein solch todsicherer Fall: Da muss nicht lange überlegt werden. „2019 war mit Amazon nur wenig los, die Aktie hat jetzt lange genug verschnauft: In diesem Jahr wird sie sicher wieder steigen!“ Nur wohin? Das ist Ziegler letztlich egal: „Hauptsache, höher als jetzt!“ Am liebsten wäre ihm ein Anstieg von aktuell 1.900 auf 2.500 US-Dollar, denn dann würde er sein Einsatzkapital in etwa verdreifachen.

Amazon-Call: WKN CP5A0V

Einen Strike von 2.100 Dollar und eine Laufzeit bis Januar 2021: Diese Ausstattungsmerkmale hat Ziegler für seinen Call-Optionsschein auf Amazon gewählt. Wie kommt er darauf?

Kochrezept: Machen Sie es wie Ziegler!

In einem ersten Schritt sucht Ziegler einen Amazon-Schein mit einer Laufzeit bis Januar 2021 und einem Strike von 1.900 US-Dollar. Warum 1.900? Das ist der aktuelle Kurs von Amazon! Dieser Schein wird aber nicht gekauft, Ziegler sucht diesen Schein nur heraus, um zu schauen, was er kostet.

Ziegler findet mit dem Schein CP5A0R einen Call mit der von ihm gewünschten Laufzeit und dem aktuellen Kursniveau: Dieser kostet 1,80 Euro, in US-Dollar umgerechnet sind das rund 2,00 US-Dollar. Bei einem Bezugsverhältnis von 1 zu 100 kommen 200 US-Dollar heraus. Diese 200 US-Dollar notiert sich Hobbybörsianer Ziegler. 

Optimaler Arbeitsbereich eines Optionsscheines

Anschließend addiert Ziegler diese 200 US-Dollar auf den aktuellen Amazon-Kurs von 1.900 US-Dollar. Das Ergebnis: 2.100 US-Dollar. Diesen Basispreis (Strike) sollte der Schein, der gekauft werden soll, haben.

Kauf Amazon: CP5A0V

Ziegler kauft also einen Call mit einem Strike von 2.100 Dollar und einer Laufzeit bis Januar 2021: Mit diesem Strike befindet sich der Call-Schein im optimalen Arbeitsbereich. Steigt die Amazon-Aktie in den nächsten Wochen und Monaten, wird der Schein ordentlich zulegen.

Mit einem Drittel der US-Aktien sind Anleger „schneller“ als der Index. Mit 40 Prozent erzielen Anleger überhaupt kein Geld.
Nur 6 Prozent sind Trendaktien

Wie findet man Trendaktien? Keep it simple!

Neben Apple, Visa und Amazon sucht Ziegler außerdem nach weiteren Aktien, deren starke Trends er mit Optionsscheinen begleiten möchte. Doch welche Aktien soll er nehmen?

„Keep it simple“ lautet das Motto des Hobbybörsianers nach immerhin 20 Jahren Börsenerfahrung. Längst hat Ziegler es aufgegeben, Linien, Dreiecke, Fahnenstangen oder andere Figuren in Charts zu zeichnen. Auch Fundamentaldaten schaut er sich schon lange nicht mehr bis ins kleinste Detail an: Was für ihn zählt, ist die langfristige Kursentwicklung einer Aktie! Steigt der Kurs über mehrere Jahre, besser noch Jahrzehnte, scheint das Unternehmen einiges richtig gemacht zu haben. Und so ist es auch: Hinter jedem dieser Unternehmen mit konstant steigenden Kursen steckt eine tolle Erfolgsgeschichte, gepaart mit besten Zukunftsaussichten.

Echte Trendaktien: Die absolute Minderheit!

Aus der Finanzmarktforschung ist mittlerweile bekannt: Es gibt gar nicht so viele Aktien, mit denen sich langfristig eine Menge Geld verdienen lässt. Selbst dann nicht, wenn es mit dem Aktienmarkt insgesamt nach oben geht. In Amerika sind es gerade einmal sechs Prozent aller Aktien, die gegenüber dem Gesamtmarkt überhaupt eine dramatische Outperformance erreichen.

Amazon und Visa sind zwei Top-Aktien. Es lohnt sich bei beiden, den Trend mit Optionsscheinen zu begleiten. Amazon hat in den letzten Monaten etwas geschwächelt und viel aufzuholen. Hier lohnt ein Einstieg sofort. Bei Visa? Auch hier kann man einen Optionsschein kaufen – aber es wäre besser, hier eine kleine Korrektur abzuwarten. Die Chance auf Erfolg steigt dadurch stark.
Visa: Fertig machen für den Einstieg

Visa: Bitte warten!

Im Moment kauft Hobbybörsianer Ziegler vor allem Optionsscheine auf US-Aktien, denn dort findet er häufig die stärksten Trendaktien. Visa zum Beispiel: Der Trend zeigt langfristig nach oben und die Fundamentaldaten sind ausgezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein so erfolgreiches Geschäftsmodell, wie es Visa betreibt, in den nächsten Jahren scheitert, ist ziemlich gering. Damit ein solches Unternehmen in ernsthafte Schwierigkeiten kommt, muss das Management schon gravierende Fehler machen – und das ist angesichts der Historie des Erfolgsunternehmens nicht zu erwarten.

Trotzdem werden auch Qualitätsunternehmen wie Visa an der Börse mittelfristig immer wieder abgestraft, was dann aber nichts mit der fundamentalen Stärke des Unternehmens zu tun hat: Im Gegenteil sind das oft die besten Chancen. Bei Visa hofft Ziegler daher auf eine solche Korrektur, damit er in diesem Moment den gewünschten und vor allem passenden Optionsschein kaufen kann. Übrigens: Wie viel Rendite mit einem solchen Schein auf Visa für Landwirt Ziegler drin ist und was innerhalb der empfohlenen Laufzeit von zwölf Monaten mit so einem Schein überhaupt passieren kann, lesen Sie im nächsten Teil der Serie. 

Im Börsenbrief „800%-PLUS“ wird das „Rollen“ von Optionsscheinen auf Trendfolge-Aktien seit über vier Jahren für eine geschlossene Gruppe live praktiziert. Anleger, die im Herbst 2016 mit 10.000 Euro gestartet sind, liegen aktuell bei über 250.000 Euro (Stand 13. Januar 2020). Die erste Million wird womöglich noch in diesem Jahr erreicht werden. Danach ist natürlich längst nicht Schluss. Aufgrund der niedrigen Volatilität ist der Einstieg für neue Leser aktuell sehr attraktiv. Interesse an einer Aufnahme in den Kreis der 800%-PLUS-Anleger? Mit der Eintragung in die Warteliste werden Sie direkt benachrichtigt, sobald der Einstieg wieder möglich ist. www.800plus.de
Exklusiver Optionsschein-Anlegerkreis

Visa-Call: Einsatzsumme 250 Euro – perfekt für Optionsschein-Neulinge

Um mit Optionsscheinen Erfolg zu haben, müssen also exakt zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens muss die Aktie steigen, damit der Call-Optionsschein gewinnt. Und zweitens muss der Optionsschein gut gewählt sein. Basispreis (Strike) und Laufzeit müssen stimmen und zum Kursniveau der Aktie passen. Sie wollen Ihren ersten Optionsschein kaufen? Dann freuen Sie sich auf nächste Woche: An dieser Stelle des Heftes wird ein passender Visa-Call vorgestellt – Einsatzsumme: 250 Euro!

Buchtipp: Optionsgewinne mit System

Sein Buch „Optionsstrategien für die Praxis“ ist das Standardwerk der Optionshändler. Der Bestseller erscheint inzwischen in der 4. Auflage. Mittlerweile begeistern sich in Deutschland immer mehr Anleger für Optionen und die Möglichkeiten, mit durchdachten Strategien das Risiko teilweise auszuschalten und planvoll Geld an der Börse zu verdienen. Für diesen Kreis legt Jens Rabe nun ein neues Buch vor: „Optionsgewinnen mit System“ vermittelt das grundlegende Wissen, das alle Anleger vor ihrem ersten Optionstrade verinnerlicht haben sollten, und stellt eine elementare Strategie vor, mit der Profis rund um den Globus ihr Geld verdienen. Die geschickte Kombination von Optionen und Dividenden ist für kundige Anleger bares Geld wert. In diesem Buch teilt Jens Rabe sein Wissen.

Autoren: Rabe, Jens
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 29.02.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-622-6