Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
14.12.2021 Martin Mrowka

MTU-Aktie an der DAX-Spitze – mehr als 30 Prozent Potenzial

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MTU Aero Engines

Die im DAX in den vergangenen vier Wochen mit am schwächsten performende Aktie des Triebwerksbauers MTU Aero Engines setzt am Dienstag zu einer Aufholbewegung an. Nach zwei Hochstufungen legt der Wert zeitweise gut zwei Prozent zu. Geht es nach den Analysten, hat die MTU-Aktie noch über 30 Prozent Potenzial.

Zwei frische Kaufempfehlungen haben die Papiere von MTU am Dienstag zeitweise an die DAX-Spitze gehievt. So sieht etwa Analystin Celine Fornaro von der UBS nach dem Kursrückgang der vergangenen Wochen nun einen guten Einstiegszeitpunkt, um von der Erholung des Wartungs- und Ersatzteilsegments im europäischen Luftfahrt-Sektor zu profitieren. Fornaro stufte MTU von "Neutral" auf "Buy" hoch und sieht ein Kursziel von 215 Euro.

Auch die US-Bank JPMorgan hat MTU nach den jüngsten Kursverlusten heute von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft, das Kursziel aber von 240 auf 220 Euro gesenkt. Dennoch bleibt vom aktuellen Kursniveau aus betrachtet ein Kurspotenzial von rund 32 Prozent.

Der zivile europäische Luftfahrtsektor dürfte 2022 abheben und ein gutes Umsatzwachstum vorlegen, schrieb JPM-Analyst David Perry in einer aktuellen Branchenstudie. Allerdings müssten die Unternehmen mit höheren Anlaufkosten, Lieferketten-Problemen und den Covid-19-Folgen kämpfen. Sein höheres Votum für die Aktie des Triebwerkbauers begründete er mit der deutlich unterdurchschnittlichen Kursentwicklung im Jahr 2021.

Das Auftauchen der Coronavirus-Variante hatte die Titel des Triebwerks-Herstellers Ende November deutlich zurückgeworfen. Heute klettert der MTU-Kurs zeitweilig um gut zwei Prozent auf 170 Euro, bleibt damit aber in der Spanne zwischen 162 und 175 Euro der letzten zweieinhalb Wochen.

MTU Aero Engines (WKN: A0D9PT)

Die beiden Analysten-Voten bringen eine Kursstabilisierung - mehr noch nicht. Nachdem sich im MTU-Chart Anfang September ein Verkaufssignal ergab, indem der GD50 den GD200 von oben nach unten schnitt ('Todeskreuz'), sackte der Kurs bis Anfang Dezember weiter ab Richtung 160 Euro. DER AKTIONÄR rät: Anleger sollten vor einem Einstieg in MTU eine Bodenbildung abwarten. Noch ist die Situation ziemlich labil. Erst oberhalb von 175 Euro sähe das Chartbild wieder besser aus.

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(Mit Material von dpa-AFX)

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