22.07.2019 Thorsten Küfner

Mowi: Teuer ... aber egal!

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Mowi
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Der weltgrößte Lachsproduzent Mowi hat in der vergangenen Woche wieder zugeschlagen. So übernehmen die Norweger für 82 Millionen Euro den Fischfarmbetreiber K. Strømmen Lakseoppdrett. Mowi-Konzernchef Alf-Helge Aarskog selbst räumte ein, dass der Kauf des zuletzt defizitären Unternehmens kein Schnäppchen ist.

Er betonte aber, dass die Bewertungsmaßstäbe bei einigen Kennzahlen bei Mowi selbst noch höher wären. Zudem geht er davon aus, dass sich die Übernahme von K. Strømmen Lakseoppdrett rechnen werde. Aarskog sieht noch Verbesserungspotenzial bei den bestehenden Anlagen der neuen Tochter sowie größere Synergieeffekte.

Mowi (WKN: 924848)

Die Aktie von Mowi ist indes trotz des zuletzt weiter gestiegenen Kurses auch noch nicht zu teuer. So beläuft sich das 2020er-KGV auf 15 – kein übertriebener Wert für einen Weltmarktführer in einem langfristig sehr attraktiven Markt. Anleger können beim Musterdepotwert nach wie vor zugreifen (Stopp: 16,80 Euro).