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27.10.2020 Emil Jusifov

Microsoft legt fantastisches Zahlenwerk vor

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Microsoft

Der Softwareriese Microsoft hat heute nachbörslich als erstes Unternehmen aus dem GAFAM-Index seine Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentiert. Der Tech-Konzern überzeugte mit seinem Zahlenwerk auf ganzer Linie und schlug die Analystenerwartungen.

Insgesamt erzielte Microsoft im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 / 2021 einen Gewinn pro Aktie von 1,82 Dollar - erwartet wurden lediglich 1,54 Dollar je Aktie. Der Umsatz konnte um zwölf Prozent auf 37,72 Milliarden Dollar gesteigert werden. Auch hier erwarteten die Analysten mit 35,72 Milliarden Dollar deutlich weniger.

Beeindruckendes Cloud-Wachstum

Besonders beeindruckend war das bärenstarke Wachstum der Azure Cloud. Hier konnte der Tech-Riese um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen.

Auch die Microsoft Intelligent Cloud (vereint Produkte wie SQL Server und Windows Server) wuchs um satte 20 Prozent auf 12,99 Milliarden Dollar (auch das liegt über den Erwartungen).

Im Bereich More Personal Computing (vereint unter anderem Produkte wie Surface, Windows und Xbox) konnte Microsoft mit einem Umsatz von 11,85 Milliarden Dollar ein Wachstum von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Der Analystenkonsens lag bei 11,18 Milliarden Dollar.

Hier geht es zu den Quartalszahlen von Microsoft

Microsoft (WKN: 870747)

Trotz des furiosen Quartalsberichts haben sich die Papiere von Microsoft bisher kaum vom Fleck bewegt. Dies könnte damit zusammenhängen, dass das Management sich erst im Analysten-Call zum Ausblick äußern möchte. DER AKTIONÄR bewertet die Zahlen von Microsoft sehr positiv. Denn der Softwareriese überzeugte mit seinem Zahlenwerk Mal wieder auf ganzer Linie und konnte quasi in jeder seiner Sparten zulegen. Investierte lassen die Gewinne laufen. Neueinsteiger können zugreifen.

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Microsoft.