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13.07.2020 DER AKTIONÄR

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DAX

"Gier ist gut. Gier ist richtig. Sie funktioniert. Gier klärt die Dinge, durchdringt sie und ist der Kern.“ Gordon Gekko konnte den Hals in „Wall Street“ nicht vollkriegen und machte Milliarden.

Unvergessen die Szene, als er den satten 33 Vizepräsidenten von Teldar Paper auf der Hauptversammlung totales Versagen vorwarf und die Anleger im Übernahmekampf auf seine Seite zog. Gekko redete nur zwei Minuten, doch am Ende stand Teldars Aktionären die Gier ins Gesicht geschrieben. 

33 Jahre nach dem Film ist Börse so angesagt wie selten zuvor. Die Kurse klettern von Rekordhoch zu Rekordhoch und die Analysten kommen kaum hinterher, ihre Kursziele anzupassen. Coronakrise? Konjunktureinbruch? Pleitewelle? Interessiert alles niemanden. Die Hausse nährt die Hausse. Die Gier ist riesengroß. 

Doch wer kann es den Anlegern verdenken? Die Zinsen sind so mickrig, dass man nach Abzug der Inflation mit Anleihen, Sparbüchern und Tagesgeldkonten Verlust macht. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern, da steigende Zinsen den Ruin für die hochverschuldeten Staaten bedeuten würden. Bleibt als Alternative nur die Assetklasse Aktien. 

Und die Bewertung? Die mag dem einen oder anderen hoch vorkommen. Doch das ist gar nichts im Vergleich zu dem, was sich vor über 50 Jahren abspielte: 50 Unternehmen, darunter Johnson & Johnson, AB-InBev und Procter & Gamble, steigerten ihre Gewinne überdurchschnittlich, die Aktien zündeten jahrelang an der Börse ein Kursfeuerwerk. Die Anleger rissen sich förmlich um die Titel, die Nifty Fifty genannt wurden, und nahmen KGVs jenseits der 40 gern in Kauf. Bei diesen Bewertungen sind wir bei den meisten Top-Unternehmen heute nicht einmal annähernd. SAP etwa kommt auf ein 2021er-KGV von 25, Apple auf 24.

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