22.10.2019 Thorsten Küfner

Lufthansa: Kein Grund zur Sorge

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Deutsche Lufthansa
Trendthema

Im heutigen Handel geht es mit den Anteilscheinen der Lufthansa wieder einmal deutlich bergab. Zudem droht die Gewerkschaft Ufo mit weiteren Streiks. Was sollten Anleger nun beachten?

Zwar verzichtet die Kabinengewerkschaft Ufo nach der ersten Warnstreikwelle vom Sonntag auf weitere Aktionen in dieser Woche, hat aber zugleich ihre Mitglieder in fünf Betrieben des Lufthansa-Konzerns zu Urabstimmungen über unbefristete Streiks aufgerufen. Dazu gehören neben der Lufthansa-Kerngesellschaft die vier am Sonntag bestreikten Flugbetriebe Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress Deutschland.

Der Ufo-Vizevorsitzende und Tarifvorstand Daniel Flohr wertete den Ausstand vom Sonntag bei den vier Lufthansa-Töchtern als Erfolg. Die Zahl der ausgefallenen Verbindungen bezifferte er auf mehr als 150, die Kabinenmitarbeiter hätten sich "mit großer Mehrheit" an der Arbeitsniederlegung beteiligt.

Aktie heute im Rückwärtsgang

Auch an der Börse gibt es zumindest heute Gegenwind für die Lufthansa. So geben die Anteilscheine der Kranich-Airline um knapp 1,5 Prozent nach. Nach dem kräftigen Kursanstieg der vorangegangenen Handelstage ist dies allerdings kein Grund zur Sorge. Auch rein charttechnisch betrachtet ist aktuell noch alles im Lot. Solange im Rahmen der Korrekturbewegung nicht wieder die Marke von 15,00 Euro gerissen wird, bleibt das Chartbild bullish.

Bloomberg

DER AKTIONÄR ist für die günstig bewertete Aktie der Lufthansa weiterhin zuversichtlich gestimmt. Mutige Anleger können beim DAX-Titel investiert bleiben. Der Stopp sollte bei 11,40 Euro belassen werden. 

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.