13.09.2019 Thorsten Küfner

Lufthansa: Kein Grund zur Sorge

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Deutsche Lufthansa
Trendthema

Mit einem Minus von knapp 25 Prozent seit Jahresbeginn ist die Aktie der Lufthansa aktuell der schwächste Titel im deutschen Leitindex. Doch zumindest ein Belastungsfaktor der vergangenen Wochen und Monate könnte womöglich bald vom Tisch sein.

Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, fallen die Klimaschutz-Vorschläge der CDU für den Flugsektor weit weniger streng aus als einige Markteilnehmer im Vorfeld befürchtet hatten. In dem Papier heißt es, dass die bisherige Steuer für Inlandsflüge von bisher 7,40 Euro lediglich verdoppelt werden soll. Bei Flügen unter 400 Kilometer soll sie verdreifacht werden.

Von Verboten für Inlandsflüge oder einer weitaus höheren Besteuerung wie sie einige Umweltbündnisse gefordert hatten, war hingegen nichts zu lesen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Dieser nur sehr geringe Gegenwind durch die deutsche Politik könnte der Lufthansa-Aktie weiterhin bei der Bodenbildung helfen. Mutige Anleger können weiterhin erste Positionen bei dem mit einem 2020er-KGV von 5 und einem KBV von 0,8 sehr günstig bewerteten Dividendenpapier aufbauen. Der Stoppkurs sollte bei 12,40 Euro platziert werden. 

Hinweis: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.