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08.07.2020 Thorsten Küfner

Lieber Evonik statt BASF?

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BASF

Die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs haben den Chemiesektor erneut genauer unter die Lupe genommen. Analystin Georgina Iwamoto betonte, dass einige Branchenvertreter durchaus gute Chancen haben, im kommenden Jahr eine kräftige „Gewinnerholung“ zu erzielen. Daher hat sie für zahlreiche Aktien aus dem Sektor die Kursziele angehoben. 

So sieht Goldman Sachs den fairen Wert von BASF nun bei 54,00 Euro – zuvor lag das Kursziel noch bei 51,00 Euro. Das Anlagevotum lautet nach wie vor „Neutral“.  

Bei Covestro wurde das Ziel von 41,00 auf 48,00 Euro erhöht. Die Einstufung für den DAX-Titel wurde mit „Buy“ bestätigt. 

BASF (WKN: BASF11)

Iwamoto verwies aber auch auf die nach wie vor vorhandenen Risiken, weshalb sie eher defensive Aktien, die weniger von der konjunkturellen Entwicklung abhängig sind, empfiehlt. Ihre Branchenfavoriten sind daher derzeit Akzo Nobel und Evonik. Die Evonik-Aktie wurde indes auf der viel beachteten "Conviction Buy List" belassen. Das Kursziel wurde von 27,60 auf 30,50 Euro angehoben, was 27 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs des MDAX-Titels liegt.

Evonik Industries (WKN: EVNK01)

Auch DER AKTIONÄR ist der Ansicht, dass der Kursrückgang der Evonik-Papiere im Zuge des Corona-Crashs überzogen war. Anleger können bei der dividendenstarken Aktie (Rendite knapp 4,8 Prozent) daher nach wie vor zugreifen. Der Stopp sollte auf 19,00 Euro nachgezogen werden. 

Wer bei BASF bereits investiert ist, kann weiterhin an Bord bleiben. Hier sollte die Position mit einem Stoppkurs von 42,00 Euro abgesichert werden. 

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BASF.