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27.08.2020 Adam Maliszewski

K+S: Alles eine Nummer kleiner

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K+S

Der Kalikonzern K+S verzichtet auf die Besetzung eines weiteren Vorstandspostens. Wie das Unternehmen mitteilte, werde die geplante Erweiterung des Vorstands durch Fabiola Fernandez Grund zurückgezogen.

K+S (WKN: KSAG88)

Damit will K+S voll das interne Sparprogramm umsetzen – selbst auf höchster Führungsebene. Der Rückzug von derart wichtiger Personalentscheidung ist bei deutschen Unternehmen sehr selten. Das Unternehmen begründete die Maßnahme offiziell mit der „Re-Dimensionierung der Verwaltung von K+S“.


Die Berufung von Fabiola Fernandez Grund war bereits im Dezember 2019 ausgesprochen worden. Vor ein paar Tagen empfahl der K+S–Aufsichtsrat die Rücknahme des Beschlusses, so dass die Führungsriege von K+S bei dreiköpfiger Besetzung bleibt. Fernandez Grund sollte nach den 2019er Plänen als Arbeitsdirektorin die Verantwortung für die Bereiche IT und Operations and Technical Excellence übernehmen.

Der Düngerhersteller muss weiter sparen. Die Verschuldung soll bis Ende 2021 um etwa 2 Milliarden Euro gesenkt werden. DER AKTIONÄR bleibt bei dem Papier an der Seitenlinie.