27.07.2019 Michel Doepke

Klimaanlagen-Boom dank Hitzewelle: Daikin Industries bringt frischen Wind ins Depot!

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Daikin Industries
Trendthema

Die Erderwärmung, die zunehmende Urbanisierung und fallende Preise bei Klimageräten spielen Herstellern wie Daikin Industries in die Karten. Wie Bloomberg New Energy vor Kurzem berichtete, besitzt in China die Hälfte aller Haushalte bereits eine Klimaanlage. In den Schwellenländern Indien und Indonesien zeigt sich ein anderes Bild: Nur 88 Millionen Menschen haben einen Zugang zu einem Klimagerät, dabei leben in beiden Ländern insgesamt 1,6 Milliarden Menschen. Aber auch in Deutschland ist es nicht gang und gäbe. Etwa drei Prozent der Deutschen besitzen laut Branchenangaben ein Klimagerät in den eigenen vier Wänden. 2030 könnte der Anteil gemäß dem Freiburger Öko-Institut auf acht bis 13 Prozent ansteigen. Laut der International Energy Agency (IEA) soll sich der Markt für Klimaanlagen weltweit in den nächsten 30 Jahren verdreifachen.

Daikin: Weltweit unterwegs

Von der steigenden Nachfrage rund um den Globus profitiert die japanische Daikin Industries. Etwa ein Viertel des Umsatzes generiert das Unternehmen im Heimatmarkt, 15 Prozent in Asien sowie 14 Prozent in Europa. Schon jetzt brummt das Milliarden-Business bei Daikin. Im gebrochenen Geschäftsjahr 2018/2019 erlösten die Japaner 19,3 Milliarden Euro, unter dem Strich blieb ein Gewinn von 5,04 Euro je Aktie hängen. Für die kommenden Jahre sollen sich die Erlös- und Gewinnzuwächse stetig im unteren zweistelligen Prozentbereich bewegen.

Um in Europa noch stärker Fuß zu fassen und die Angebotspalette zu erweitern, hat sich die europäische Tochtergesellschaft von Daikin im November letzten Jahres den österreichischen Kältetechnikproduzenten AHT einverleibt. Kostenpunkt: 881 Millionen Euro. Das Unternehmen gilt als führender Anbieter für steckerfertige gewerbliche Kühl- und Tiefkühlsysteme.

Daikin Industries (WKN: 857771)

Daikin befindet sich in einer attraktiven Marktposition, um vom Boom bei Klimaanlagen und anderen Kältetechniken zu profitieren. Defensive Depotbeimischung! Kaufen und liegen lassen.

Hinweis: Dieser Artikel erschien bereits in der AKTIONÄR-Ausgabe 28/2019, welche Ihnen hier zum Download zur Verfügung steht.