21.11.2019 Michael Schröder

Klima-Kraftprotz 2G Energy: Der perfekte Zeitpunkt

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2G Energy
Trendthema

Der Klimawandel ist in aller Munde. Effiziente, leistungsfähige und vor allem umweltschonende Energielösungen werden dabei immer wichtiger. 2G Energy ist bestens aufgestellt, um mit seinen dezentralen Energieerzeugungssystemen mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) von diesem Trend zu profitieren. Das dürften die Zahlen zum dritten Quartal am 25. November erneut belegen.

2G Energy ist im laufenden Jahr auf Kurs. Die Prognose sieht für 2019 Umsätze zwischen 210 und 230 Millionen Euro (Vorjahr: 209,8 Millionen Euro) vor. Ein traditionell stärkeres zweites Halbjahr und der hohe Auftragsbestand ermöglichen ein Erreichen des oberen Randes.

Skaleneffekte und die weitere Industrialisierung des Produktionsprozesses sollten sich margensteigernd auswirken. Daher dürfte auch die EBIT-Marge am oberen Ende der Prognosespanne von 5,5 bis 7,0 Prozent liegen. Daraus würde ein EBIT in Höhe von 15,8 Millionen Euro (Vorjahr: 11,8 Millionen Euro) resultieren.

Frische Wasserstandsmeldungen dazu und zu den mittelfristigen Aussichten wird Finanzvorstand Friedrich Pehle nach der Veröffentlichung der Q3-Zahlen am kommenden Montag (25. November) auf dem Deutschen Eigenkapitalform (EKF) in Frankfurt geben. Zur Erinnerung: In den kommenden Jahren sollen die Umsätze jeweils um zehn Prozent zulegen – bei nachhaltig steigenden Margen. Als mittelfristiges Ziel steht eine Umsatzsteigerung bis 2024 auf 300 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von rund zehn Prozent auf der Agenda.

Um das Geschäft fit für die Zukunft zu machen, hat sich der Vorstand drei Themen auf die Fahne geschrieben: die Verbesserung der Produktionsprozesse, eine noch stärkere Digitalisierung der Aktivitäten und die weitere Internationalisierung. Soll heißen: weg vom lokal aufgestellten Handwerksbetrieb, hin zum global und profitabel agierenden Industriekonzern.

2G Energy (WKN: A0HL8N)

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: Weder Solar- noch Windkraft können bei der nicht aufzuhaltenden Energiewende mit den Vorzügen der dezentralen, gasbetriebenen KWK-Lösungen zur Strom- und Wärmeproduktion mithalten. Dies und die weitere Internationalisierung des Geschäfts sind für 2G Energy die wesentlichen Wachstumstreiber. Dank der steigenden Effizienz sollten die Gewinne überproportional zulegen. Mit diesen Aussichten im Gepäck, sollte es dem Vorstand gelingen, die Investoren auf dem EKF von der Aktie zu überzeugen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf eine dynamische Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.