Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
Foto: Börsenmedien AG, Infineon
11.03.2021 Michael Schröder

Infineon: Top-Pick!

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Infineon

Mit der allgemeinen Schwäche der Technologiewerte ist auch die Infineon-Aktie etwas zurückgefallen. Anleger sollten sich von dieser kurzfrisitgen Entwicklung nicht aus der ruhe bringen lassen. Die Aussichten für den heimischen Chipriesen sind stark. Vor allem der Megatrend Elektromobilität sollte sich be idem DAX-Konzern weiter als Wachstumstreiber erweisen. Die Lager der Kunden sind leer.

Halbleiter sind in diesen Wochen ein knappes Gut. Gründe für den internationalen Mangel an Chips gibt es viele. Der fehlende Nachschub belastet vor allem die Autobauer zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Zum einen zieht die Nachfrage nach der Coronakrise derzeit wieder an. Zum anderen steckt die Branche mitten in einem umfassenden Wandel hin zur Elektromobilität.

Infineon scheint aber ganz gut gut durch diese anspruchsvollen Zeiten zu kommen. Im traditionell schwachen ersten Quartal 2020/21 hat der Konzern bereits besser abgeschnitten als gedacht. Im Anschluss hat Vorstand Reinhard Ploss die Jahresprognosen leicht angehoben. Dem Vernehmen nach ist Infineon angesichts einer hohen Fertigungstiefe weitgehend lieferfähig und kann in einzelnen Teilbereichen sogar moderate Preiserhöhungen durchsetzen.

Für Sandeep Deshpande vob JPMorgan bleibt die Aktie daher ein “Top-Pick”. Der Analyst hat seine Einstufung auf "Overweight" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die derzeit extrem niedrigen Halbleiterbestände dürften sich auch noch im zweiten Quartal im deutlich negativen Bereich befinden, mit einer möglichen Stabilisierung im dritten Jahresviertel, so der Experte. Deshpande bleibe für Halbleiter aber positiv gestimmt, denn die Fundamentaldaten des Sektors sollten das ganze Jahr über stark bleiben. Mit seiner positiven Einschätzung steht er nicht alleine da. Zuletzt hat eine ganze Reihe von Analysten das Kursziel für die Infineon-Aktie auf 40 Euro und mehr angehoben.

Infineon (WKN: 623100)

Das Fazit hat Bestand: Die strukturellen Wachstumstreiber und Trends sind intakt. Die Konsolidierung kann durchaus als gesund bezeichnet werden und bietet sowohl lang- als auch kurzfristig agierenden Anlegern die Chance zum Auf- oder Ausbau einer Position.

(Mit Material von dpa-AFX)

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