21.11.2019 Thorsten Küfner

Gegenwind für die Deutsche Post? Rivale bricht um 15 Prozent ein

-%
Deutsche Post
Trendthema

In einem ohnehin schwachen Marktumfeld gibt es für die Aktie der Deutschen Post im frühen Handel nun auch noch zusätzlichen Gegenwind. Denn ein Wettbewerber aus Großbritannien gerät nach einem trüben Ausblick kräftig unter die Räder.

So hat der britische Logistikkonzern Royal Mail – Muttergesellschaft von GLS – erklärt, dass man im kommenden Geschäftsjahr 2020/21 wohl Verluste schreiben wird und nur im besten Fall die Gewinnschwelle erreicht. Royal Mail begründete dies mit der erwarteten Umsatzentwicklung sowie anhaltendem Kostendruck. Mehr dazu lesen Sie hier.

Deutsche Post (WKN: 555200)

Es scheint fast so, als habe Royal Mail nun mit denselben Problemen zu kämpfen wie die Deutsche Post vor knapp einem Jahr. Anders als aktuell der britische Konkurrent ist es dem DAX-Konzern offenbar relativ rasch geglückt, die Profitabilität durch beherzte Restrukturierungsmaßnahmen wieder zu steigern.  
Die Aussichten für die Deutsche Post bleiben daher gut. Die jüngste Korrektur der Aktie ist kein Grund zur Sorge, sondern aus charttechnischer Sicht sogar durchaus gesund. Anleger können weiterhin zugreifen, der Stopp sollte bei 27,50 Euro platziert werden.  

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Post.