30.06.2011 Norbert Sesselmann

Fuchs Petrolub: Schreck, lass nach

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DAX

Anleger von Fuchs Petrolub brauchen heute nicht erschrecken, wenn sie auf den Kurszettel blicken. Der Titel liegt nur optisch 65 Prozent im Minus. Der Grund: Ein Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 3, welcher heute wirksam wird. Was die wenigsten Anleger erkennen: Das Papier ist heute nur noch hauchdünn vom Allzeithoch entfernt.

Mit dem heute wirksamen Aktiensplit erhält jeder Stamm- und Vorzugsaktionär an Stelle der bisherigen Stückaktien mit einem Nennwert von drei Euro drei Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je einem Euro. Das Grundkapital bleibt mit 70,98 Millionen Euro unverändert. Der Splitt wurde bereits auf der Hauptversammlung im Mai beschlossen. Durch die optische Verbilligung will Fuchs mehr Privatanleger anlocken und die Liquidität der Titel erhöhen.

Rekord-EBIT angepeilt

Die Geschäfte laufen bei Fuchs Petrolub im wahrsten Sinne des Wortes wie geschmiert. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem neunen Rekordergebnis. Der Start in das neue Jahr verlief schon mal vielversprechend: Mit 409 Millionen Euro hat der Konzern einen Rekordumsatz verbucht. Das EBIT kletterte von 58,7 auf 67,6 Millionen Euro.

Weiterhin ein Kauf

Das Unternehmen ist für die kommenden Jahre bestens aufgestellt. Vor allem die Geschäfte in China, dem Mittleren Osten und Südafrika werden für weiteres Wachstum sorgen. Die Bilanz ist kerngesund, das Unternehmen zudem schuldenfrei. Mit einer Eigenkapitalquote von über 50 Prozent ist Fuchs Petrolub aktuell so gut aufgestellt wie in den letzten zehn Jahren nicht mehr. Anleger greifen bei der Aktie zu. Langfristig dürfte sich dieser Einstieg auf jeden Fall auszahlen.

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