24.03.2010 Norbert Sesselmann

Fuchs Petrolub: Es läuft wie geschmiert - Bilanzvorlage im Fokus

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Fuchs Petrolub
Trendthema

Der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub hat bereits Eckdaten für das Gesamtjahr 2009 vorgelegt. Am Donnerstag (25. März) präsentieren die Mannheimer ihre vollständige Bilanz. Wer den Mut besitzt, kann eine besondere Chance wahrnehmen.

Fuchs Petrolub konnte nach vorläufigen Gewinndaten die Erwartungen übertreffen und mit einer Dividendenerhöhung die Anleger überraschen. Trotz Krisenjahr 2009 konnte das EBIT dank Sparanstrengungen um fünf Prozent auf 180 Millionen Euro gesteigert werden. Der Markt habe durchschnittlich nur 160 Millionen Euro erwartet. Die Dividende je Vorzugsaktie soll um 10 Cent auf 1,70 Euro erhöht werden.

Starker Cashflow

Der Nettogewinn hat sogar um zehn Prozent zugelegt. Erfreulich sei auch der im Branchenvergleich hohe Cashflow in Höhe von 180 Millionen Euro, was etwa 15 Prozent des Umsatzes entspricht. Für das laufende Geschäftsjahr versucht die Unternehmensführung jedoch die Erwartungen nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Für dieses Jahr möchte Fuchs wieder organisch wachsen, die starke Ergebnisentwicklung aus dem starken zweiten Halbjahr lässt sich jedoch nicht in die Zukunft fortschreiben, so das Management.

Deutsche Bank erhöht Kursziel

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für den MDAX-Wert nach unerwartet guten vorläufigen Gewinndaten für 2009 von 42 auf 70 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analystin Katja Filzek warnt aber vor Gegenwind von den Rohstoffpreisen. Weitere positive Margenüberraschungen seien daher unwahrscheinlich, so die Expertin.

Weiterhin klarer Kauf

Wie bereits berichtet, ist das Unternehmen für die kommenden Jahre bestens aufgestellt. Vor allem die Geschäfte in China, dem Mittleren Osten und Südafrika werden für weiteres Wachstum sorgen. Die Vorzugsaktie hat sich deutlich besser entwickelt als der MDAX, und kratzt aktuell am Allzeithoch. Vor diesem Hintergrund bleibt die Aktie für den AKTIONÄR ein Kaufkandidat. Anleger können die guten langfristigen fundamentalen Aussichten zum Kauf nutzen. Es bietet sich jedoch an, ein Überschreiten der Widerstandszone bei 68,50 Euro abzuwarten. Ein dynamischer Anstieg Richtung 80 Euro ist anschließend wahrscheinlich.

Gewinnchance über 70 Prozent mit Hebelprodukt

Dieser mögliche Anstieg kann auch mit einem Derivat begleitet werden. Hier bietet sich ein Hebel-Zertifikat der Commerzbank mit der WKN CM3 G22 an. Mit einer Basis von 49,66 Euro lässt sich ein Hebel von aktuell 3,9 generieren. Der Preis des Zertifikates beträgt circa 1,75 Euro. Ein Stoppkurs bei 1,00 Euro sichert 60 Prozent des Einsatzes. Steigt der Aktienkurs auf 80 Euro sind über 70 Prozent Rendite beim Zertifikat zu erwarten. Danach ist noch lange nicht Schluss. DER AKTONÄR wird weiter berichten.