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07.07.2020 Pierre Kiren

Fraport: Es geht wieder aufwärts, aber...

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Fraport

Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen haben sich in der vergangenen Woche weiter etwas verbessert, bleiben aber wegen der Coronakrise auf sehr niedrigem Niveau. Vom 29. Juni bis 5. Juli zählte Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 251.000 Fluggäste und damit 83,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Im Vergleich zur Vorwoche waren das gut 78.000 Fluggäste mehr, als der Rückgang noch 89,3 Prozent betragen hatte.

Zwar bieten seit Juni viele Fluggesellschaften wieder mehr Flüge an, nachdem der Passagierverkehr wegen der coronabedingten Beschränkungen seit Ende März weitestgehend zusammengebrochen war. Branchenvertreter rechnen jedoch damit, dass erst in einigen Jahren das Vorkrisenniveau erreicht wird.

Goldman bleibt pessimistisch

Die US-Investmentbank rät in einer Sammlung von Anlagechancen in Europa dazu, explizit die Fraport-Aktie zu meiden. Für die Analysten gehöre der Wert zur Liste von Verkaufsempfehlungen mit bestimmten Kriterien: Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis 2021 über 10, im Schnitt erwartete negative Umsatzentwicklung bis 2021 und Margen, die bis dahin nicht wieder auf das Niveau von 2019 zurückkehren.

Fraport (WKN: 577330)

Die negative Analystenstimme überschattet die positive operative Entwicklung des Flughafenbetreibers. Die Fraport-Aktie ist größter Verlierer im MDAX mit einem Minus von vier Prozent. DER AKTIONÄR geht ebenfalls davon aus, dass mittelfristig nicht mit einer Erholung des Kurses zu rechnen ist. Dafür sind gehaltvollere Impulse notwendig. Ein Einstieg drängt sich daher erst mal nicht auf. Es gibt derzeit deutlich attraktivere Aktien, die bereits neue Hochs erreichen konnten. In der aktuellen Ausgabe stellt DER AKTIONÄR Game Changer-Aktien vor.

(Mit Material von dpa-AFX)