23.07.2019 Marion Schlegel

Evotec-Aktie: War’s das schon wieder?

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Evotec
Trendthema

Die Aktionäre von Evotec werden weiterhin auf eine extrem harte Geduldsprobe gestellt. Am Dienstagmorgen kletterte das Papier auf 26,45 Euro und damit auf ein neues Mehrjahreshoch. Seitdem gibt die Aktie allerdings schon wieder ab und notiert nun wieder knapp unterhalb des Aprilhochs 2019 von 25,83 Euro.

Evotec (WKN: 566480)

Diese Unterstützung sollte nun aber unbedingt verteidigt werden. Gelingt dies, könnte die Aktie die Aufwärtsbewegung in Richtung 30-Euro-Marke fortsetzen. Andernfalls würden die Unterstützungen bei 24,60 und 24 Euro wieder in den Fokus rücken. DER AKTIONÄR bleibt aber weiterhin äußerst zuversichtlich, was die weitere Entwicklung der Evotec-Aktie angeht.

Schon in der Vergangenheit mussten Anleger bei der Aktie viel Geduld beweisen. Diese hat sich aber in jedem Fall ausgezahlt. Im 52-Wochen-Vergleich liegt die Aktie von Evotec 48,6 Prozent in Front. Damit ist der Wert hinter Dialog mit satten 154 Prozent Plus und Metro mit plus 51 Prozent der drittstärkste Wert im MDAX. AKTIONÄR-Leser, die der Empfehlung im Oktober vergangenen Jahres gefolgt sind, können sich ebenfalls bereits über ein Kursplus von knapp 50 Prozent freuen.

Möglicherweise kann ein neuer Deal der Aktie weitere Unterstützung verleihen. Hier darf man gespannt sein, was das Unternehmen in den kommenden Wochen melden kann. Einen Termin, den man sich in jedem Fall vormerken sollte, ist der 14. August. Hier präsentieren die Hamburger die Zahlen für das erste Halbjahr. Im ersten Quartal 2019 hatte Evotec bereits überzeugen können. Die Konzernerlöse stiegen von Januar bis März um 27 Prozent auf 103,8 Millionen Euro.

DER AKTIONÄR empfiehlt, weiter mit einem Stopp bei 19,50 Euro investiert zu bleiben. Das Unternehmen zählt zu den besten Investments in der europäischen Biotechszene. Die vielen Deals der Vergangenheit dürften sich erst in Zukunft so richtig bemerkbar machen. Zudem darf man gespannt sein, welche neuen Deals das Team um den Vorstandsvorsitzenden Werner Lanthaler in Zukunft schnüren kann.