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16.07.2020 Carsten Kaletta

CTS Eventim: Auch das jetzt noch....

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CTS Eventim

CTS Eventim gehört genauso wie die Luftfahrt und der Tourismus zu den großen Verlieren der Pandemie. Aufgrund vieler abgesagter Großveranstaltungen sind die Zahlen im ersten Quartal eingebrochen. Das zweite Jahresviertel dürfte angesichts der Corona-Beschränkungen noch ausgefallen sein. Entsprechend hat die Aktie seit Beginn der Pandemie im Februar mehr als 40 Prozent verloren. Heute kommt die nächste schlechte Meldung aus Österreich – der MDAX-Titel verliert in der Spitzte rund fünf Prozent.

Konkret könnte der Ticketveranstalter und Veranstaltungsspezialist überaus wertvolle 34 Millionen Euro verlieren – und das ohne eigenes Verschulden. So hält die österreichische CTS-Eventim-Tochter "Barracuda" Einlagen bei der Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG. Der wiederum wurde durch die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA die Fortführung des Geschäftsbetriebes untersagt.  

Daher sei auch die Auszahlung der Einlagen der Tochter in Höhe von rund 34 Millionen Euro aktuell nicht möglich – die genauen Auswirkungen ließen sich allerdings noch nicht beurteilen, hieß es von CTS Eventim weiter. Ob womöglich eine Einmalbelastung verbucht werden muss, ist also aktuell noch unklar.


CTS Eventim (WKN: 547030)

CTS Eventim ist schwer von der Corona-Krise getroffen. Die heutige Meldung passt – im negativen Sinne – ins Bild. Die Aktie ist deutlich angeschlagen. Anleger warten ein klares charttechnisches Signal ab.

(Mit Material von dpa-AFX)