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25.05.2020 Michel Doepke

Corona-Impfstoff-Hoffnung CanSino Biologics bricht 20% ein – was ist da los?

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CANSINO BIOLOGICS...

Das Rennen um einen wirksamen Impfstoff gegen die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Lungenerkrankung Covid-19 geht rund um den Globus weiter. In China ruhen dabei die Hoffnungen auf CanSino Biologics. Erste Studiendaten liegen nun vor, die allerdings zu massiven Gewinnmitnahmen bei der Aktie führen.

In der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet wurden die Ergebnisse der Phase-1-Studie vorgestellt. Die Daten basieren auf 108 Probanden.

Der Impfstoff von CanSino Biologics scheint sicher zu sein und hat auch eine schnelle Immunantwort ausgelöst, so die chinesischen Forscher im Beitrag in The Lancet. Weitere Versuche seien nun notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere, heißt es.

"Wichtiger Meilenstein"

"Diese Ergebnisse stellen einen wichtigen Meilenstein dar", erklärte Hauptautor Wei Chen vom Beijing Institute of Biotechnology. Eine einzelne Dosis von Ad5-nCoV reiche demnach aus, um in 14 Tagen bei den Probanden virusspezifische, neutralisierende Antikörper und eine entsprechende Reaktion spezieller Abwehrzellen (T-Zellen) zu erzeugen. Er riet dazu, die Ergebnisse dennoch "vorsichtig" zu interpretieren.

In den letzten Monaten hat die Aktie von CanSino Biologics eine unglaubliche Rallye auf das Börsenparkett gelegt. In den zurückliegenden 52 Wochen schnellte der Wert satte 600 Prozent nach oben. Kein Wunder, dass es nach der Publikation in der Fachpresse zu Gewinnmitnahmen kommt. Getreu dem Motto: Buy the rumor, sell the fact.

An der Börse in Hongkong rauscht die Biotech-Aktie unter hohem Volumen um die 20 Prozent in die Tiefe. DER AKTIONÄR hat den Wert in Ausgabe 19/2020 thematisiert und sich mit einem Kauflimit bei 16,80 Euro auf die Lauer gelegt. Dieses wurde allerdings nicht ausgelöst.

CANSINO BIOLOGICS... (WKN: A2PGFW)

Chinesische Biotech-Aktien sind nichts für schwache Nerven, das gilt auch für Cansino Biologics. Interessierte Anleger warten die weiteren Entwicklungen zum Corona-Impfstoff-Projekt ab und setzen sich den Wert auf die Watchlist. Wer generell im chinesischen Biotech-Sektor aktiv werden möchte, allerdings das Risiko auf mehreren Schultern verteilen will, greift beim AKTIONÄR China Biotech Index zu. Die passenden Produkte finden Sie hier.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte: Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsen medien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der flatex AG, deren Tochtergesellschaft flatex Bank AG unter der Marke flatex Online-Brokerage betreibt. Die flatex Bank AG erhebt für den Handel in Finanzinstrumenten in der Regel von ihren Kunden Ordergebühren. Die flatex Bank AG hat mit Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach diese Institute den Status eines bevorzugten Partners von Hebelprodukten (Exchange Traded Products) haben und von ihnen emittierte Hebelprodukte durch die flatex Bank AG angeboten werden, die Kunden ohne oder mit reduzierten Ordergebühren handeln können. Die flatex Bank AG erhält in diesem Zusammenhang von Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC Vergütungen für den Vertrieb dieser Finanzinstrumente.

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