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Foto: HeidelbergCement
07.07.2021 Maximilian Völkl

Buffett-Depot-Aktie HeidelbergCement springt an DAX-Spitze - das ist der Grund

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HeidelbergCement

Seit dem Hoch im April ist es ruhig geworden um die Aktie von HeidelbergCement. Doch nach der wochenlangen Konsolidierung sendet der Baustoffehersteller am Mittwoch ein deutliches Lebenszeichen. Mit einem Kurssprung von knapp fünf Prozent führt der Titel den DAX im freundlichen Marktumfeld klar an.

Die Aktie von HeidelbergCement gehört nicht gerade zu den außergewöhnlichen deutschen Standardwerten. Während der DAX sich im Bereich seines Allzeithochs bewegt, liegt der Titel des Zementkonzerns noch ein ganzes Stück unter seinem 2007 erreichten Höchststand. Die Zahlen für das zweite Quartal aber könnten dem Papier neuen Schub verleihen, meint nun Analyst Gregor Kuglitsch von der Schweizer Großbank UBS. Der Experte erhöhte das Kursziel von 86 auf 90 Euro und empfahl das Papier weiter zum Kauf.

Die Preisentwicklung dürfte im zweiten Quartal besser als erwartet gewesen sein, schrieb der Analyst. Entsprechend sollte der operative Gewinn im Vorjahresvergleich um deutliche 26 Prozent geklettert sein.

Auch für das zweite Halbjahr ist Kuglitsch zuversichtlich. Ganz so schwunghaft wie das anstehende Quartalszahlenwerk dürfte es im dritten Quartal zwar nicht mehr gelaufen sein. Dafür sei die Vergleichsbasis zu hoch und der Kostendruck werde zunehmen. Es dürfte HeidelbergCement aber gelingen, die Kosten in Form steigender Preise aufzufangen. Dafür spreche die Preisanhebung durch den mexikanischen Wettbewerber Cemex.

Ein Damoklesschwert für die Branche bleibt indes dem UBS-Experten zufolge die ungelöste Frage der Kohlendioxid-Begrenzung. Diese werde wohl noch viele Jahre für eine Lösung beanspruchen und könnte hohe Investitionen erfordern. Das spiegele sich in der günstigen Bewertung von HeidelbergCement wider.

HeidelbergCement (WKN: 604700)

Ein mögliches Ende der Corona-Pandemie sollte der Baubranche Auftrieb verleihen. Das könnte auch die Geschäfte von HeidelbergCement antreiben. Auch wenn das CO2-Problem bleibt, sollten angesichts der Bewertung höhere Kurse möglich sein. DER AKTIONÄR setzt im Schlag-den-Buffett-Depot auf dieses Szenario. Seit dem Kauf hat sich die Aktie bereits verdoppelt. Welche Werte sonst noch im Depot sind, erfahren Sie hier.

Mit Material von dpa-AFX