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22.10.2021 Michel Doepke

BioNTech und Moderna unter Druck: Das belastet

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BioNTech

Immer mehr Kreditinstitute nehmen die Coverage für die mRNA-Spezialisten Moderna und BioNTech auf. So auch jüngst die Deutsche Bank. Allerdings stören sich die Analysten an den Bewertungen der beiden erfolgreichen Corona-Impfstoff-Entwickler, die in den letzten Monaten durch die Decke gegangen sind.

Die Deutsche Bank hat BioNTech mit "Hold" und einem Kursziel von 250 Dollar in die Bewertung aufgenommen. Der Mainzer Corona-Impfstoff-Herstellers und Medikamentenforscher habe unter seinem dynamischen Führungsduo des eine glänzende Zukunft vor sich, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis in einer am Freitag vorliegenden Studie. Dies preise der hohe Aktienkurs aber schon ein.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Das identische Kursziel ruft die Deutsche Bank auch für das US-Pendant Moderna aus. Allerdings lautet hier das Votum sogar "Sell". Beide Aktien reagieren auf die verhaltenen beziehungsweise negativen Analystenkommentare mit deutlichen Kursabschlägen am Freitag. Sowohl Moderna als auch BioNTech verlieren zur Stunde gut fünf Prozent.

Moderna (WKN: A2N9D9)

DER AKTIONÄR kann die kritische Haltung der Deutschen Bank nicht nachvollziehen. Das langfristige Potenzial für die mRNA-Technologie ist gewaltig, gerade im Forschungsbereich der Onkologie. Beide Aktien bleiben auf der Kaufliste des AKTIONÄR, unter denen das Papier von BioNTech der Favorit ist.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.
Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot und Hebel-Depot.

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