22.08.2019 DER AKTIONÄR

BASF: Dividenden alleine reichen nicht

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BASF
Trendthema

Dividenden sind neben Kursgewinnen ein wichtiger Teil des Ertrags für Anleger. Die perspektivische Dividendensteigerung von BASF lässt die Anleger positiv in die Zukunft blicken. Jedoch müssen Investitionen folgen.  

BASF hat die Dividende in den letzten fünf Jahren durchschnittlich um 3,46 Prozent erhöht. Im Februar 2020 wird eine Auszahlung von 3,30 Euro erwartet. Das sind zehn Cent mehr als Anleger in diesem Jahr bekamen. Angesichts des derzeitig niedrigen Kursniveaus ist die laufende Rendite von 5,4 Prozent beachtlich. 

Jahr Dividende in Euro
2020e 3,30
2019 3,20
2018 3,10
2017 3,00
2016 2,90
2015 2,80

Zukünftige Gewinne sollen vor allem von den Wachstumsregionen im asiatisch-pazifischen Raum kommen. Den Fokus legt Konzernchef Martin Brudermüller zudem auf die margenstarke Kosmetikbranche. Die Voraussetzungen für ausreichend Investitionen sind: die Beilegung des Handelsstreits, ein geordneter Brexit und die Vermeidung von konjunkturellen Einbrüchen. Momentan ist das unwahrscheinlich – gelingt die Wende nicht, könnten auch die lukrativen Dividenden in Gefahr geraten. 

BASF (WKN: BASF11)

Die konjunkturabhängige Aktie befindet sich seit Mai im Abwärtstrend. Im Bereich von 56,60 Euro bildet das Papier einen Boden aus und dreht aktuell nach oben. Die 59-Euro-Marke – das Februartief nach der Dividendenausschüttung - stellt aktuell noch einen Widerstand dar. Gelingt der Ausbruch nach oben, bestünde die Möglichkeit auf einen Anstieg in Richtung 64,19 Euro. Hier verläuft die wichtige 200-Tage-Linie. DER AKTIONÄR empfiehlt weiterhin, den Stopp bei 54,50 Euro im Auge zu behalten.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.