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12.10.2020 Nikolas Kessler

Apple: Was macht die Aktie auf dieser toxischen Goldman-Liste?

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Apple

Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und die US-Präsidentschaftswahl im November könnten für einen heißen Herbst an der Börse sorgen. Die US-Investmentbank hat nun eine Liste mit den wichtigsten Verkaufsempfehlungen für das Jahresende veröffentlicht. Auch Apple ist dabei.

Besonders skeptisch sind die Experten der US-Investmentbank demnach bei Zyklikern wie den Textil-und Modeunternehmen Gap und PVH. Auch bei der Aktie des Online-Reiseportals Expedia ist der Boden ihrer Einschätzung nach noch nicht erreicht – hier bleibt die Corona-Pandemie ein enormer Belastungsfaktor.

Quelle: CNBC

Für viele überraschend steht aber auch die Aktie von Apple auf der Liste der Verkaufskandidaten. Nach einem kräftigen Kursanstieg in diesem Jahr samt neuem Allzeithoch ist der Kurs zwar bereits etwas zurückgekommen. Ausgehend vom Schlusskurs am Freitag signalisiert das Kursziel von 80 Dollar aber weitere 30 Prozent Korrekturpotenzial.

Analyst Rod Hall rät bereits seit April zum Verkauf der Aktie und begründet dies unter anderem mit nachlassenden Hardware-Verkäufen und dem bis dato kräftigen Kursanstieg. Bereinigt um den Aktiensplit hat sich der Kurs seit der Verkaufsempfehlung aber in der Spitze noch einmal verdoppelt. 

Anfang September hat der Experte sein "Sell"-Rating trotzdem noch einmal bestätigt. Er sei nicht dauerhaft bearish, würde aber gerne Belege für die versprochene Wachstumsstory von Apple sehen, hieß es damals (DER AKTIONÄR berichtete).

Apple (WKN: 865985)

DER AKTIONÄR teilt die pessimistische Einschätzung von Goldman Sachs nicht. Natürlich ist die Apple-Aktie mit einem Plus von fast 60 Prozent seit Jahresanfang gut gelaufen. Weiter anziehende Hardware-Verkäufe – speziell mit Blick auf die Präsentation des iPhone 12 am Dienstag (13. Oktober) – dürften der Aktie jedoch neue Impulse liefern.

Mittel- und langfristig sind so neue Höchststände möglich, weshalb investierte Anleger derzeit kein Stück aus der Hand geben sollten. Auch Neueinsteiger können weiterhin zugreifen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Apple.