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28.05.2020 Andreas Deutsch

AKTIONÄR-Top-Tipp Hornbach: Starkes Kaufsignal voraus

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Hornbach Holding

Die Baumarkt-Gruppe Hornbach blickt wegen der großen Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie zwar weiter vorsichtig auf das laufende Geschäftsjahr. Allerdings dürfte das erste Geschäftsquartal (bis Ende Mai) bei Umsatz und bereinigtem operativen Ergebnis (EBIT) voraussichtlich deutlich über den Vorjahreswerten liegen.

Hornbach zufolge hatte der Konzern in der Krise bisher Glück im Unglück. Seit 6. Mai seien alle 160 europäischen Filialen wieder für alle Kunden zugänglich, an keinem Standort habe es einen kompletten Shutdown gegeben. Die Nachfrage sei derzeit „außergewöhnlich hoch".

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem bereinigten operativen Gewinn leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2019/2020.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern von einer guten Nachfrage seiner Kunden und milderen Wintermonaten profitiert. Während die Erlöse um 8,4 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro stiegen, kletterte das bereinigte EBIT um rund 68 Prozent auf 227 Millionen Euro.

Unter dem Strich stand vor Anteilen Dritter ein Konzernjahresüberschuss von 123 Millionen Euro, fast zwei Drittel mehr als ein Jahr zuvor.

Trotz der anhaltenden Unsicherheiten um die Ausbreitung des Coronavirus will die Hornbach Holding die Dividende wie im vergangenen Jahr bei 1,50 Euro je Aktie halten.

Hornbach Holding (WKN: 608340)

Möglicherweise ist Hornbach zu vorsichtig, was die Jahresprognose angeht. Schließlich wollen im Sommer Millionen Menschen auf ihren Urlaub verzichten, außerdem ist fraglich, wie viele Menschen in die Freibäder dürfen. Daher ist es wahrscheinlich, dass noch viele in ihre Gärten investieren, sich zum Beispiel einen Pool, Schaukel oder ein Gartenhäuschen anschaffen. Außerdem dürften viele auf die Idee kommen, dringende Reparaturarbeiten zu machen, um den Urlaub wenigstens sinnvoll zu nutzen.  

Seit der Empfehlung des AKTIONÄR vor drei Wochen liegt die Hornbach-Aktie bereits 16,4 Prozent vorne. Nun steht das Break über den bedeutenden horizontalen Widerstand bei 61 Euro an. Danach wäre der Weg kurzfristig bis 66 Euro frei. Laufen lassen! 

(Mit Material von dpa-AFX)