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25.08.2020 Andreas Deutsch

Adidas: Schlabberlook als Kurstreiber

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Adidas

Die steigenden Zahlen an Neuinfektionen in etlichen Ländern haben die Politik alarmiert. Schon ist Rede von schärferen Beschränkungen. Einen kompletten Lockdown mit Geschäftsschließungen kann sich aber sogar ein Land wie Deutschland nicht leisten. Doch es gibt andere Möglichkeiten. Von einem könnte Adidas merklich profitieren.

Wird die Maskenpflicht deutlich ausgeweitet? Müssen etwa Arbeitnehmer am Arbeitsplatz permanent eine Maske tragen, um sich und andere vor Corona zu schützen? Laut Annegret Kramp-Karrenbauer ist dies „auf jeden Fall ein Schritt, der auch bundesweit verpflichtend wird, jedenfalls wenn damit die Schließung ganzer Branchen verhindert werden könnte“, so die CDU-Chefin zur Welt am Sonntag.

Die Frage, die sich aufdrängt: Machen die Arbeitgeber das mit? Oder schicken sie ihre Mitarbeiter, soweit es geht, ins Homeoffice?

Kommt es zu Letzterem, würde sich Adidas-CEO Kasper Rorsted bestimmt freuen. Der Däne hatte schon vor Wochen durchblicken lassen, dass der Trend zum Homeoffice Adidas in die Karten spielt. Rorsted erwartet dadurch eine steigende Nachfrage nach legerer Kleidung.

Denn: Wer zu Hause arbeitet, braucht sich nicht im Anzug vor den Rechner zu setzen. Er zieht höchstens bei einer Videokonferenz ein Hemd an.

Das Homeoffice hat für die Sportartikelbranche noch einen weiteren Nebeneffekt: Man wird flexibler beim Sportmachen, kann zum Beispiel in der Mittagspause oder gleich nach Dienstschluss eine Runde joggen.

Zeitmangel ist somit keine Ausrede mehr.
Adidas (WKN: A1EWWW)

DER AKTIONÄR sieht in Adidas mittel- bis langfristig eindeutig einen Profiteur der Coronakrise. Und zwar nicht nur wegen des Trends zum Homeoffice, sondern wegen des allgemein steigenden Gesundheitsbewusstseins. Die aktuelle Kursdelle ist eine Kaufchance.