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 |  Leon Müller  Jetzt ist es raus: Xing hat einen neuen Großaktionär. Wie vom AKTIONÄR spekuliert, zieht sich Unternehmensgründer Lars Hinrichs aus Deutschlands heißester Web-2.0-Firma zurück. Für 48,3 Millionen Euro verkauft er die meisten seiner Aktien an die Burda Gruppe. Alle anderen Marktteilnehmer sollten diesem Beispiel folgen und eines tun: Kaufen.Keine zwei Monate sind vergangen, da verwies DER AKTIONÄR im Rahmen des Spezialreports "Heiße Web-2.0-Übernahmespekulation" auf die anstehende Übernahme von Deutschlands heißestem Web-2.0-Unternehmen. Gemeint war Xing. Das Hamburger Unternehmen ist einer der wenigen Branchenspieler, die profitabel arbeiten und überdies stark wachsen. Dass Xing eine Bereicherung für jedes Medienhaus ist, hat nun offenbar auch die Burda Gruppe erkannt und sich die Sperrminorität gesichert. 25,1 Prozent der Anteile oder 1.323.041 Aktien befinden sich nun im Eigentum des Verlagshauses. Der Kaufpreis: 48,3 Millionen Euro oder 36,50 Euro je Aktie. Wer hier noch nicht an Bord ist, sollte spätestens jetzt einsteigen. Dem Papier könnte eine rasante Aufwärtsbewegung ins Haus stehen... Lars Hinrichs zieht sich zurück Dass die schrittweise Übernahme nicht über die Börse erfolgt, sondern über einen Ausstieg von Gründer Lars Hinrichs, gehört zum vom AKTIONÄR im Rahmen des Spezialreports "Heiße Web-2.0-Übernahmespekulation" skizzierten Szenario. In dem am 8. Oktober erschienen Spezialreport heißt es: "Die Gerüchte um eine unmittelbar bevorstehende Übernahme haben sich zuletzt verdichtet. Wie DER AKTIONÄR erfahren hat, soll inzwischen sogar eine Bank mit der Durchführung der Transaktion beauftragt worden sein. [...] Einer vollständigen Übernahme steht bislang der Gründer und langjährige Vorstandsvorsitzende sowie jetzige Aufsichtsratsvorsitzende Lars Hinrichs im Weg. Der Entrepreneur hält über die LH Cinco Capital GmbH 27,7 Prozent der Aktien und verfügt somit über eine Sperrminorität. Finanzkreisen zufolge soll Hinrichs allerdings bereit sein, sein Aktienpaket abzustoßen." Genau das ist nun eingetreten: Die von Burda übernommenen Aktien stammen aus dem Besitz von Lars Hinrichs, dessen Anteil in der Folge auf wenige Prozente zusammenschmilzt. Spekulationen gehen weiter Der Einstieg der Burda Gruppe, die sich mit 25,1 Prozent zu 36,50 Euro je Aktie beteiligt hat, dürfte nur der erste Schritt auf dem Weg zur Komplettübernahme von Xing sein. Dass die Aktie angesichts der soliden fundamentalen Entwicklung und der nun bestätigten Übernahmefantasie ein Kauf ist, ist offensichtlich. Wo der faire Akquisitionspreis zu sehen ist und aus welchen Gründen der Einstieg gerade jetzt lohnt, lesen Sie im Spezialreport "Heiße Web-2.0-Übernahmespekulation". Darin lesen Sie auch, warum Burda sich mit der Komplettübernahme nicht mehr allzu viel Zeit lassen sollte. Aktien-ReportsWeitere Artikel zum Thema | Trotz Finanzkrise ist der Appetit der Investoren auf Web-2.0-Unternehmen ungezügelt. Nachdem StudiVZ seine Unabhängigkeit verloren hat, könnte schon bald eine weitere deutsche Internet-Firma folgen. Die Gerüchteküche jedenfalls brodelt heftiger denn je. Die Übernahme soll unmittelbar bevorstehen. Kommt sie, winkt Anlegern eine stattliche Prämie. Wie hoch diese sein könnte, hat DER AKTIONÄR nun untersucht. ...mehr |
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