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Wann explodiert diese Aktie nach oben?

Wenn er im Rennauto sitzt, ist es für Klaus Dieter Frers fast wie Urlaub. Hier kann er am besten abschalten. Die volle Konzentration gilt der Rennstrecke, am liebsten die Nordschleife des alten Nürburgrings. Frers ist ehrgeizig, zielstrebig. Wenn er etwas anpackt, dann will er Erfolg, ob im Sport -  im Cockpit seines Rennwagens - oder als Vorstand seiner Paragon AG (WKN 555 869).

Paragon profitiert vom Antrieb von Firmenlenkers Frers. Das Unternehmen aus Delbrück in Ostwestfalen hat es geschafft, einen „Kolbenfresser" zu reparieren. Paragon stand Ende 2009 kurz vor der Pleite. Mittlerweile hat Frers die Firma wieder auf Vordermann gebracht, an den richtigen Stellschrauben gedreht und zu einem „Siegfahrer" gemacht. Als Direktlieferant verschiedener Autokonzerne erzielt Paragon 60 Prozent der Umsätze mit den Premiumherstellern Volkswagen, BMW und Daimler.

Innovationen

Zu den Produkten zählen beispielsweise Sensoren, Mikrofone oder Schnittstellen für den Anschluss externer Geräte an die Fahrzeugelektronik. Mit ständigen Produktneueinführungen kann sich Firmenchef Frers durchaus als Innovationsführer fühlen.

Guter Grip

Da ist es auch kein Wunder, dass das Zahlenwerk von Paragon gut in Schuss ist. In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz um 12,8 Prozent auf 37,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) hat wegen Kosten für neue Patente und Entwicklungskapazitäten nur geringfügig auf 5,0 Millionen Euro zugelegt. „Paragon profitierte in erster Linie von der weiterhin starken Entwicklung der Automärkte in den USA, China und Russland wo insbesondere die deutschen Fahrzeughersteller ihren Marktanteil kontinuierlich steigern", so Small Cap-Experte Norbert Kalliwoda.

Starke Aussichten

Nach dem guten Start in den ersten sechs Monaten verspricht eine Reihe von Produktneuheiten - alleine 2012 stehen 15 Produktneuanläufe auf dem Programm. Stark ist auch die Entwicklung wichtiger Bilanzkennzahlen. Auf Jahressicht stieg die Eigenkapitalquote von 18,2 auf 31,4 Prozent. Die Nettoverschuldung ging auf 5,7 Millionen Euro von 8,3 Millionen Euro zurück.

Freund der Automobilindustrie

Viele Produkte von Frers und Co besitzen ein Alleinstellungsmerkmal. Kein Wunder also, dass Konzerne wie VW, BMW oder Daimler auf die Expertise von Paragon vertrauen. Der Erfolg von Paragon basiert auf der Geschwindigkeit, mit der Pragon auf neue Trends reagiert. So zum Beispiel im Segment „Media Interfaces". Paragon war hier in der Vergangenheit extrem flexibel und hat auf die kurzen Entwicklungszyklen in der Konsumgüterindustrie immer wieder mit neuen Lösungen für die Hersteller geglänzt. Zuletzt hat die Mannschaft um Klaus Dieter Frers zum Beispiel eine so genannte Docking Station für Tablet Computer auf den Markt gebracht. Paragon zeigt auch hier, dass man am Puls der Zeit ist. Die steigende Verbreitung von Smartphones oder Tablet Computer schreit förmlich nach einer Vernetzung mit dem Fahrzeug.

Trends im Fokus

Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestandes und zahlreicher Produkt-Neueinführungen will Vorstand Frers in den Jahren 2012 und 2013 den Umsatz weiter steigern. Angesichts der guten Orderlage und der schönen Zuwächse im ersten Halbjahr erscheint ein Gewinnanstieg in 2012 auf 1,45 Euro je Aktie möglich. Das würde einem KGV von 6 entsprechen. Einsteigen.

Kurs —  
Empf. Kurs
9,85 €
Ziel
14,00 €
Stopp
7,50 €
Status
Aktiv

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