Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 3,20 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

EXKLUSIV - INTERVIEW
Jim Rogers: "Rohstoffe werden sich extrem gut entwickeln"

  • Boom-Börse Kenia - Afrikas neuer Highflyer
  • Intershop - Quelle-Schock überwunden
  • Top-Tipp Fonds - Gewinne mit Verlierern
  • MORPHOSYS redet Klartext - „Viele Firmen träumen nur davon!“
  • 100 Prozent mit Hot-Stock - China-Geheimtipp vor Turnaround

weitere Werte: a-Power, Celesio, Demag Cranes, Samsung

DAS ERFOLGSDEPOT: +485 % mit Trendaktien

Video des Tages

Öl: 'Preis wird weiter gedämpft bleiben'

Mit Eckart Keil, Premium Investments, sprechen wir über die Ölpreis-Entwicklung.»mehr

Wall Street ohne Saft und Kraft: Pfizer, National Semiconductor, Apple im Fokus

.»mehr

Bitte einsteigen!

Neues Hoch im Visier: Verkehrstechnikspezialist startet operativ kräftig durch.»mehr
Startseite > Empfehlungen> Aktien Deutschland

UBS überrascht mit hohem Quartalsgewinn

Thorsten Küfner

Die Großbank UBS hat im vierten Quartal einen Gewinn von 1,2 Milliarden Franken erzielt. Damit übertrafen die Schweizer die Markterwartungen deutlich. Der Aktienkurs gab kurz nach der Meldung allerdings zunächst nach, denn es gibt erneut zahlreiche besorgniserregende Entwicklungen.

Die UBS hat nach vier Verlustquartalen in Folge erstmals wieder einen Gewinn erzielt. Mit 1,2 Milliarden Franken fiel der Überschuss sogar deutlich höher aus als Analysten prognostiziert hatten (330 Millionen Franken). Für das Gesamtjahr muss die Großbank allerdings dennoch einen von 2,7 Milliarden Franken ausweisen - eine erhebliche Verbesserung zum Jahr 2008, als die Schweizer noch einen Fehlbetrag von satten 21 Milliarden Franken erwirtschaftet hatten. Einer der Gründe für den hohen Verlust war 2008 die Investmentbankingsparte, die im Schlussquartal 2009 einen Vorsteuergewinn von rund 300 Millionen Euro einfuhr.

Kundenziehen weiter Geld ab

Die für viele Experten aber entscheidende Kennzahl entwickelte sich allerdings erneut sehr schlecht für die UBS. Das Institut verlor erneut mehr Kundengelder als Analysten prognostiziert hatten. Im Zuge der Finanzkrise hat die UBS ohnehin viel Vertrauen eingebüßt. Nun belasten die Folgen des Steuerstreits mit den US-Behörden. Darüber hinaus erwarten Experten einen weiteren Abzug von Kapital ausländischer Privatkunden. So flossen im Zuge der Amnestie für italienische Steuersünder bereits 8,5 Milliarden Franken von der UBS ab. Das "Abflusspotenzial" im Zuge des härteren Vorgehens ausländischer Behörden gegen Steuersünder ist nach wie vor sehr hoch: Wie die FAZ berichtet, verwalten Banken in der Schweiz nach Angaben der Nationalbank Auslandsvermögen von 2,4 Billionen Franken. 700 Milliarden Franken davon sollen von Privatanlegern stammen, wovon 30 bis 50 Prozent nicht deklariert sein sollen.

Finger weg!

DER AKTIONÄR hält weiterhin an seiner Einschätzung zur Aktie der UBS fest: Das Papier dürfte sich in den kommenden Monaten schwächer entwickeln als die meisten anderen Bankenwerte. Mit dem Abfluss der Kundengelder sinken die stabilen und vor allem - im Vergleich zu den Erträgen im Investmentbanking - relativ leicht und risikolos zu erzielenden Erträge in der Vermögensverwaltung deutlich. Dass diese Einnahmeausfälle durch das Investmentbanking aufgefangen werden können, ist nur schwer vorstellbar. Anleger sollten die UBS-Aktie daher weiterhin meiden.

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

Auch die Deutsche Bank will ihr Standbein in Asien deutlich stärken. Der Branchenprimus des deutschen Bakenmarktes will bis zum Jahr 2011 seine in Asien erzielten Erträge auf rund vier Milliarden Euro verdoppeln....mehr
Aareal mit knapp 500 Prozent, Citigroup 400 Prozent, Commerzbank mit 300 Prozent sind eindrucksvolle Beispiele für die spektakuläre Aufholjagd der Finanztitel 2009. Die Frage lautet jetzt: Welche Bankenwerte versprechen in 2010 die beste Rendite?...mehr
Während die UBS derzeit noch rote Zahlen schreibt und nach wie vor mit dem Abzug von Kundengeldern zu kämpfen hat, wollen die Schweizer in den kommenden drei bis fünf Jahren wieder Vorsteuergewinne von rund 15 Milliarden Franken erzielen....mehr
Die Schweizer Großbank hat mit ihren Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal die Marktteilnehmer erneut enttäuscht. Der Verlust - bereits der siebte in den vergangenen zwei Jahren - fiel mit 1,4 Milliarden Franken höher aus als von Analysten erwartet. Die Aktie verliert daher im heutigen Handel deutlich....mehr
Die UBS beschafft sich frisches Kapital in Höhe von 3,8 Milliarden Franken. Darüber hinaus hat der Konzern bekannt angekündigt, auch für das zweite Quartal einen Verlust ausweisen zu müssen....mehr

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Diese Seite weiterempfehlen/speichern

Share/Bookmark

Buchtipp des Tages

Anzeige
Anzeige