Der Finanzsoftware-Spezialist B+S Banksysteme (WKN: 126 215) steht vor einem Gewinnsprung. Zudem liefert auch die Charttechnik nach dem erfolgreichen Abschluss der Bodenbildung grünes Licht.
Für treue AKTIONÄRs-Leser ist die früher unter DataDesign firmierende Gesellschaft B+S Banksysteme längst keine Unbekannte mehr. Die in der Titelstory 29/2009 "Power-Aktien für einen Euro" zu einem Kurs von 1,17 Euro vorgestellte Aktie mausert sich zum Überflieger im Small-Cap-Sektor. Noch ist die Aktie aber ein echter Geheimtipp.
Hochprofitabel
Der jüngste Aufwärtstrend der Aktie kommt nicht von ungefähr. Die B+S-Gruppe befindet sich nach erfolgreicher Restrukturierung wieder auf Wachstumskurs. DER AKTIONÄR traut dem Softwarekonzern im Geschäftsjahr 2010/11 bei einer Gesamtleistung von über zehn Millionen Euro eine EBITDA-Marge von 30 bis 35 Prozent zu. Dies würde einem Ergebnis je Aktie von deutlich über 0,20 Euro entsprechen. Die Münchener B+S-Tochter hat inzwischen den Turnaround geschafft und wird erstmals nach vielen Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben. Zudem erwartet B+S-Vorstand Wilhelm Berger im Geschäftsjahr 2011/12 ein weiteres Wachstum bei Umsatz und Gewinn. Bei einem Anstieg des Gewinns je Aktie auf 0,29 Euro je Aktie würde das KGV auf 6 sinken.
Kaufsignal
Positive Signale kommen auch von der Charttechnik. Mit dem Sprung über den Widerstandsbereich bei 1,70 Euro ist die Bodenformation erfolgreich abgeschlossen. Die nächste Hürse wartet nun erst im Bereich von 2,30 Euro. Dies eröffnet der Aktie kurzfristig 30 Prozent Potenzial.

Trading-Ziel 2,30 Euro
Die günstige Bewertung spricht ebenso für ein Engagement bei B+S wie die Charttechnik, die mit dem erfolgreichen Abschluss der Bodenbildung ein wichtiges Kaufsignal geliefert hat. Einen Schuss Übernahmefantasie erhalten Anleger gratis dazu. DER AKTIONÄR erhöht das Kursziel aufgrund der verbesserten Perspektiven von 1,80 Euro auf 2,30 Euro. Zur Absicherung wird der Stoppkurs auf 1,40 Euro nachgezogen.