Berlin - reich und sexy" titelte unlängst das Magazin Focus. Auch der Immobilienmarkt der Hauptstadt erwacht zum Leben. So werden für Berliner Häuser und Wohnungen mittlerweile 20 bis 25 Prozent mehr bezahlt als noch im Vorjahr. Das freut insbesondere die in Berlin ansässige Deutsche Grundstücksauktionen AG (WKN 553 340). Denn je höher der erlöste Verkaufspreis, desto üppiger fällt die prozentuale Provision aus. Das lässt sich gut an den jüngsten Zahlen ablesen. Der deutsche Marktführer für Immobilienauktionen hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres 1.687 Immobilien für 75 Millionen Euro (Vorjahr: 67 Millionen) versteigert. Die Provisionserlöse stiegen dabei um 20 Prozent auf 8,3 Millionen Euro. Und es geht weiter: "Für absehbare Zeit sehe ich eine ungebrochen starke Nachfrage nach Immobilien. In Berlin werden teilweise unglaubliche Preise erzielt Auch nächstes Jahr dürften wir uns gut entwickeln. Denn wir sind gut aufgestellt und haben unsere Kostenstrukturen im Griff", so Firmenchef Michael Plettner im Gespräch mit dem AKTIONÄR.
Plettner ist zuversichtlich, den oft aus Holland, Frankreich oder Italien kommenden Käufern auch künftig attraktive Immobilien anbieten zu können: "Der Großteil unserer Auftraggeber, wie etwa der Bund, braucht gerade jetzt Geld. Der Strom der Aufträge dürfte daher nicht abreißen."
Der Erfolg wird an die Aktionäre weitergegeben. Nach einer Dividende von 60 Cent für 2010 wird für dieses Jahr eine Auszahlung von 83 Cent erwartet. "Das ist wohl nicht zu hoch gegriffen", so Plettner.

Sicherer Hafen
Anleger setzen gerade in Krisenzeiten verstärkt auf Immobilien. Die Deutsche Grundstücksauktionen AG ist daher genau die richtige Aktie für das jetzige Marktumfeld. Zumal das Papier angesichts einer Dividendenrendite von acht Prozent deutlich unterbewertet ist.