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Norilsk Nickel: In die Gewinnzone zurückgekehrt

Marion Schlegel

Russlands größter Bunt- und Edelmetallproduzent Norilsk Nickel hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 einen Gewinn von voraussichtlich zwei Milliarden Dollar erwirtschaftet. Zudem konnte Kredite in Milliardenhöhe zurückgezahlt werden. Für das laufende Jahr 2010 stellt Norilsk Nickel eine höhere Nickelproduktion in Aussicht.

Die weltweite Konjunkturerholung hat sich auch bei Russlands größtem Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel bemerkbar gemacht. So ist der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr 2009 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Norilsk Nickel hat voraussichtlich einen Überschuss von zwei Milliarden Dollar erwirtschaftet. Noch 2008 musste die Gesellschaft einen Verlust von 449 Millionen Dollar ausweisen. Der Umsatz belief sich auf 285 Milliarden Dollar. Wie der Generalsekretär von Norilsk Nickel, Wladimir Strschalkowski mitteilte, konnten damit auch Kredite in Höhe von 1,25 Milliarden Dollar zurückgezahlt werden.

Höhere Nickeloutput in Sicht

Norilsk Nickel zeigt sich auf für das laufende Geschäftsjahr 2010 vorsichtig optimistisch. So hat das Unternehmen die Produktionsprognose für Nickel auf 299.000 bis 309.000 Tonnen angehoben. Ursprünglich stellte die Gesellschaft einen Ausstoß von 300.000 Tonnen in Aussicht. Rund 234.000 Tonnen Nickel sollen in Russland gefördert werden, bis zu 75.000 Tonnen in ausländischen Betrieben. Seit der Empfehlung des AKTIONÄRs im Dezember ist die Aktie von Norilsk Nickel bereits mehr als 20 Prozent im Plus. Anleger sollten den Stopp auf 7,90 Euro nachziehen.

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