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Krones: Analysten tendenziell positiv

Norbert Sesselmann

Der Abfüllanlagenbauer Krones hat im vergangenen Jahr den ersten Verlust in der fast 60-jährigen Konzerngeschichte geschrieben. Für die Unternehmensführung steht fest: Der Konzern wird 2010 wieder in die schwarze Zahlen zurückkommen. Einige Analysten melden sich nun zu Wort.

Krones, der Weltmarktführer in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik, hatte 2009 mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen. Wie bereits berichtet, ging der Konzernumsatz zurück. Nach einem Gewinn von 107 Millionen Euro im Jahre 2008, rutschte der Konzern im vergangen Jahr in dir roten Zahlen. Für 2010 erwartet Krones im ersten Halbjahr eine Trendumkehr und ein "nennenswertes" positives Ergebnis im Gesamtjahr.

Drei Analystenhäuser sehen Kurspotential

Die NordLB hat das Kursziel für die Aktie nach Veröffentlichung der Eckdaten auf 44,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Unternehmensausblick ist positiv zu werten und der Auftragstrend bleibt intakt, so Thomas Wybierek. Ähnlich positiv äußerten sich die Experten der WesLB und Unicredit. Die Einstufung  wird auf "Add" bzw. "Buy" belassen. Den fairen Wert der Aktie sehen beide Institute bei 44,00 Euro.

Commerzbank und  UBS skeptisch

Die Commerzbank hat die Aktie von Krones von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel bei 39,00 Euro belassen. Es gebe keine neuen positiven Katalysatoren für einen weiteren Kursanstieg, schrieb Analyst Dirk Nettling in seiner Studie. Die Abstufung erfolgt, da das Kursziel erreicht ist. Die UBS kürzte die Gewinnschätzung je Aktie für die Jahre 2010 bis 2013 um zwei bis neun Prozent. Die Gewinne in 2009 seien schwächer als erwartet ausgefallen und Krones habe zudem einen enttäuschenden Ausblick auf die künftigen Geschäfte geliefert, so Analyst Sven Weier. Darauf hin senkte die Schweizer Bank das Kursziel von 33,00 auf 32,00 Euro und beließ die Einstufung auf "Sell".

Projekt 40 Plus

Wie bereits erwähnt, zählt das Unternehmen Krones für den AKTIONÄR weiterhin mit zu den besten Maschinenbauer in Deutschland. Die langfristigen Wachstumsaussichten sind aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und des damit einhergehenden zunehmenden Konsums unverändert gut. Steigt der Kurs in den nächsten Tagen über den 40-Euro-Widerstand, wird ein Kaufsignal generiert, dass der Aktie mittelfristig 20 Prozent Gewinnpotential eröffnet. Der Stopp sollte knapp unter dem Aufwärtstrendkanal bei 36,50 Euro platziert werden.

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