Leon Müller

Xing hat innerhalb eines Monats 33 Prozent zugelegt, United Internet seit Jahresanfang stolze 155 Prozent und Freenet 275 Prozent. Wer von Anfang an dabei sein will, setzt auf eine andere Aktie - von der Finanzpresse vernachlässigt - wartet sie auf ihre Entdeckung. Ein deutscher Milliardär hat sich frühzeitig engagiert und stockt weiter auf. Er misst dem Titel 200 Prozent Potenzial zu.
Mit Internet-Aktien ließ sich zuletzt eine Menge Geld verdienen. Zu den besten Performern der vergangenen Wochen zählte etwa die Aktie des Hamburger Online-Business-Netzwerks Xing. Der Titel verteuerte sich getrieben von Spekulationen, wonach der US-amerikanische Wettbewerber LinkedIn Vorbereitungen für eine Übernahme treffe, innerhalb nur eines Monats um ganze 33 Prozent. AKTIONÄR-Leser dürfen sich sogar über einen noch höheren Gewinn freuen. DER AKTIONÄR hatte das Papier am 13. November 2008 bei einem Kurs von 25,25 Euro zum Kauf empfohlen. In der Spitze konnten Anleger so einen Gewinn von 43 Prozent einfahren. Das Kursziel von 40,00 Euro hat weiterhin Bestand, zumal das Papier unabhängig von Übernahmegerüchten attraktiv bewertet ist. Neben Xing haben zwei weitere Aktien des Internet- und Telekommunikationssektors in diesem Jahr für Furore gesorgt. So machten die Papiere von United Internet und Freenet regelmäßig durch große Kursbewegungen auf sich aufmerksam, fanden sich selten im Mittelfeld, sondern entweder an der Spitze der Gewinner- oder am Ende der Verliererliste wieder. Beide haben nach wie vor Potenzial. Wer allerdings von Anfang an dabei sein will, muss nach Alternativen Ausschau halten.

Alternative mit 200 Prozent Potenzial
Es gibt ein Unternehmen, das mit Blick auf den Wandel im Medien- und Internetsektor einen erfolgversprechenden Weg eingeschlagen hat und entsprechend hohe Wachstumsraten verzeichnet. Und ein deutscher Milliardär - das US-Magazin Forbes schätzt sein Vermögen auf knapp zwei Milliarden Dollar - hat eben diesen Internet-Konzern für sich entdeckt und investiert einen Teil seines Vermögens. Er vertritt die Ansicht, dass der wahre Wert der Gesellschaft massiv unterschätzt wird, eher beim Zwei- bis Dreifachen zu sehen ist. Spätestens da sollten Anleger hellhörig werden.
Das Gute daran: Jeder kann sich dem Milliardär anschließen, seine Investition nachbilden, denn das Unternehmen ist börsennotiert. Die Aktie wartet noch auf ihre Entdeckung, findet in der Finanzpresse kaum Beachtung. Dabei ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, zuzuschlagen. Denn das Papier dürfte schon bald nicht mehr zum aktuell äußerst günstigen Preis zu haben sein.
