Leon Müller

Infineon nimmt Anlauf, kommt allerdings noch nicht recht vom Fleck. Das Jahreshoch vor Augen, sammeln die Bullen offenbar erst noch Kraft, ehe sie einen erneuten Versuch unternehmen, den Widerstand zu knacken. Immerhin, die Marke von 4,29 Euro erweist sich als Unterstützung. Aber wird sie auch zum Sprungbrett für ein neues Hoch?
Am Dienstag noch wirkte die Aktie des Münchener Halbleiterkonzerns Infineon vollkommen orientierungslos, schwankte zwischen 4,207 Euro im Tief und 4,349 Euro im Hoch. Am Ende des Tages stand ein Schlusskurs von 4,29 Euro. Damit schloss der Titel den dritten Tag in Folge nahezu unverändert. Für den kurzfristigen Aufwärtstrend bedeutet das das Aus. 4,31 Euro galt es zu überbieten, doch es hat nicht sollen sein. Sammeln die Bullen nur Kraft für den nächsten Versuch, das Jahreshoch bei 4,39 Euro zu knacken oder geht ihnen vielmehr die Puste aus?
4,29 Euro werden zur Unterstützung
Wie bereits eingangs erwähnt hat die Infineon-Aktie drei Tage in Folge im Bereich von 4,29 Euro geschlossen. Lediglich intraday wurde diese Unterstützung unterschritten, nicht jedoch auf Schlusskursbasis. Wird diese Marke auch am Mittwoch bestätigt, ist sie als Unterstützung zu werten und könnte tatsächlich - ein freundliches Gesamtmarktumfeld vorausgesetzt - zum Ausgangspunkt für den nächsten Angriff auf das Jahreshoch werden.

Widerstand bei 4,33 Euro
Auf der anderen Seite etabliert sich im Bereich von 4,33 Euro zunehmend ein Widerstand, der aus einer Linie resultiert, die sich aus dem Jahreshoch und den Höchstständen der vergangenen Tage ergibt. Sie gilt es zu überwinden, soll der Ausbruchsversuch auf ein neues Hoch gelingen. Investierte Anleger bleiben am Ball. Wer die Kursentwicklung bislang von der Seitenlinie aus verfolgt hat, belässt es zunächst dabei und wartet ein klares Kaufsignal ab. Ein solches würde etwa entstehen, wenn die Infineon-Aktie über der Marke von 4,39 Euro schließt.
Wie es um die langfristigen Aussichten des Halbleiterkonzerns bestellt ist, hat DER AKTIONÄR im Rahmen des Spezialreports "Infineon nach 1.000 Prozent: Neue Rallye oder Absturz?" analysiert, den Sie hier abrufen können.