Softing (WKN 517 800) sorgt weiter für Aufsehen. Der Münchner Software- und Elektronikspezialist hat einen Großauftrag mit strategischer Bedeutung gemeldet - und dürfte in Kürze seine Prognose für das laufende Jahr anheben. DER AKTIONÄR hat bereits in der aktuellen Ausgabe 30/12 auf die zu konservativen Planvorgaben hingewiesen.
Softing hat Im Unternehmenssegment Automotive Electronics erneut einen Großauftrag mit strategischer Bedeutung akquirieren können. Der in Deutschland ansässige weltweit größte Automobilkonzern hat mit Softing einen Vertrag über die Lieferung und Wartung der für die moderne Fahrzeugdiagnose unerlässlichen ODX-Software geschlossen. "Wir mussten einige Zeit an dieser Vereinbarung arbeiten, aber sie wird allein in den nächsten drei Jahren zu einem zusätzlichen Umsatz von bis zu zwei Jahren Millionen Euro führen. Wichtiger jedoch noch die Tatsache, dass wir uns damit auf Jahre hinaus im technologischen Kern der Diagnosetechnik bei einem weiteren absoluten Top-Kunden verankern konnten. Dies wird uns weitere Zusatzaufträge bringen", zeigt sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Trier erfreut.
Prognose zu konservativ
Zur Erinnerung: Dieser Vertrag ist der zweite seiner Art, nachdem bereits im Vorjahr eine sehr ähnliche Vereinbarung mit einem deutschen Hersteller von Premiumfahrzeugen abgeschlossen werden konnte. Wie geht es weiter? Die Gesellschaft plant für den 14. August die Veröffentlichung seiner Zahlen zum ersten Halbjahr. Aufgrund des guten Jahresverlaufs der ersten sechs Monate wird derzeit geprüft, ob mit der Veröffentlichung auch eine weitere Anhebung der Guidance erfolgen kann.

Aktuelle Einschätzung
Eine ausführliche Einschätzung zu dem aussichtsreichen Nebenwert können Anleger in der aktuellen Ausgabe vom AKTIONÄR 30/12 lesen, die hier bequem als ePaper heruntergeladen werden kann.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.