Der Saatguthersteller KWS Saat (WKN 707 400) ist gut ins Geschäftsjahr 2011/12 gestartet. Die Erlöse konnten im Auftaktquartal rund 30 Prozent zulegen. Unter dem Strich blieb ein Minus, was Anleger allerdings nicht beunruhigen sollte.
Im saisonbedingt schwachen Auftaktquartal erzielte der Saatguthersteller einen Umsatz von 93,1 Millionen Euro, nach 71,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis verbesserte KWS von minus 22,6 Millionen Euro auf minus 24,0 Millionen Euro. Die anteiligen Kostenbelastungen führen nach Unternehmensangaben in den ersten beiden Quartalen allerdings grundsätzlich zu negativen Betriebsergebnissen.
Zweistellige Rendite
Die Konzernführung hält an ihrem bisherigen Ausblick fest und erwartet demnach für das Segment Zuckerrüben inklusive Kartoffeln weiterhin einen Jahresumsatz von knapp 300 Millionen Euro und bei Mais von gut 500 Millionen Euro. Für die Getreidesparte wird der Ausblick angehoben. Der Umsatz soll nun 90 Millionen Euro und das Segmentergebnis 18 Millionen Euro betragen. Für die komplette Gruppe wird mit Erlösen von 910 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von elf Prozent gerechnet.

Langfristig kaufen
KWS Saat ist robust ins neue Geschäftsjahr gestartet. Damit dürfte das Feld für steigende Kurse bestellt sein. Der SDAX-Konzern bietet Stabilität und Kurspotenzial zugleich. Das langfristige Kursziel liegt bei 225 Euro. Ein Stoppkurs kann bei 124,50 Euro platziert werden.