Die Hannover Rück hat 2009 ein Rekordergebnis erzielt: Nach einem Verlust im Jahr 2008 erzielte der Konzern im abgelaufenen Jahr einen Gewinn von 731 Millionen Euro beziehungsweise 6,06 Euro je Aktie. Den Aktionären winkt nun eine Dividendenzahlung von 2,10 Euro pro Anteilschein ? eine satte Rendite von mehr als sechs Prozent.
Die Hannover Rück kann mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2009 zufrieden sein: Das Unternehmen hat nach dem krisenbedingten Verlust im Jahre 2008 im darauffolgenden Jahr ein neues Rekordergebnis erzielt. Dank eines Prämienanstiegs von 26,5 Prozent und einer starken Verbesserung des Kapitalanlageergebnisses von 278 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro erzielte der MDAX-Konzern einen Nettogewinn von 731 Millionen Euro beziehungsweise 6,06 Euro pro Anteilschein. Dabei kamen den Niedersachsen aber auch Sondereffekte zu Gute. Bereinigt um diese betrug das Ergebnis je Aktie 4,97 Euro.
Zufriedener Konzernchef
Konzernchef Ulrich Wallin zeigte sich mit dem Jahresergebnis zufrieden: "Erstmals konnten wir ein operatives Ergebnis von mehr als einer Milliarde Euro erzielen. Darüber hinaus steigerten wir unser Eigenkapital um mehr als 30 Prozent." Zudem stimmte Wallin seine Aktionäre auf eine satte Dividende ein: "Angesichts unseres guten Konzerngewinns und unserer Dividendenpolitik, 35 bis 40 Prozent unseres Gewinns auszuzahlen, werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, eine - im Vergleich zu den bisherigen Planungen noch einmal erhöhte - Dividende von 2,10 Euro je Aktie zu zahlen." Daraus ergibt sich eine saftige Dividendenrendite von mehr als sechs Prozent.
Aktie weiterhin deutlich unterbewertet
DER AKTIONÄR hält nach wie vor an seiner Einschätzung zur Hannover Rück fest: Die Aktie des MDAX-Konzerns ist mit einem 2010er-KGV von 7 immer noch deutlich unterbewertet. Anleger, die sich eine saftige Dividenderendite von mehr als sechs Prozent nicht entgehen lassen wollen, sollten bei den Titeln zugreifen. Das Kursziel lautet weiterhin 42 Euro, der Stoppkurs sollte bei 27 Euro belassen werden.
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